Schraubzwingen selbst gebaut

Heimwerker und Handwerker nutzen die Schraubzwingen wie selbstverständlich, in jeder guten Werkzeugkiste ist dieses Werkzeug vorhanden. Bei vielen Bauten und Reparaturarbeiten kommt es zum Einsatz.

Schraubzwingen DIY Ratgeber
Heimwerker und Handwerker können die Schraubzwingen selbst bauen

Mit der Schraubzwinge werden Werkstücke zusammengepresst und festgehalten. Verwendung findet sie häufig bei der Verleimung von zum Beispiel Holzstücken. Einfache und schnelle Anwendung, ohne viel Kraftaufwand ist das Geheimnis. Im Handel gibt es unzählige Schraubzwingen zu kaufen, in vielen Preiskategorien.

Wer jedoch etwas Zeit hat und Geschick mitbringt, kann die Schraubzwinge selbst bauen. Dazu fanden wir ein interessantes DIY Video, das eine gute und schnell umsetzbare Anleitung enthält.

Warum immer gleich kaufen, wenn auch etwas selbst hergestellt werden kann. Gerade Heimwerker dürften sich an diesem DIY Video erfreuen. Wie die Schraubzwingen selbst gebaut werden kann, wird ausführlich erklärt und in allen Arbeitsschritten gezeigt. Also, liebe Heimwerker, ab in die Werkstatt. Auch für Handwerker dürfte das interessant sein, immerhin kann ein selbst gebautes Stück doch zum Eyecatcher beim Kunden werden. Ideal übrigens für unsere Upcycling Ideen, um Möbel zu restaurieren.

Ratgeber Schraubzwinge

Das Werkzeug, das bei allen sehr beliebt ist, besteht in der Regel aus einem festen Spannarm und einem beweglichen. Der feste ist dabei rechtwinklig und mit einer stählernen Schiene verbunden. Der andere, der bewegliche kann auf einer Schiene hin und her bewegt und entsprechend justiert werden. Die Spannfläche ist durch ein Kugelgelenk mit einer Gewindespindel gekoppelt.
Indem beide Spannarme aufeinander zugeschoben werden, entsteht eine erste grobe Fixierung. Wird nun die Gewindespindel gedreht, erfolgt eine Druckausübung auf das zu fixierende Werkstück. Bei der Schraubzwinge gibt es unterschiedliche Zwingenarten, die vom Verwendungszweck abhängig sind.

Schraubzwingen mit Temperguss

Die Gleitschiene besteht aus Stahl, die Griffe häufig sogar aus Holz. Mit dem starren Spannen kann eine gute und hohe Spannkraft erreicht werden. Die Tempergusszwinge eignet sich vor allem für Werkstücke aus Holz und Fachböden. Hilfreich ist dieses Werkzeug für die direkte Verleimung. Die Tempergusszwinge kann in den unterschiedlichsten Ausführungen erworben werden. Dabei bestehen Ausladungen von 50 bis zu 120 mm. Die Spannweiten beginnen von 100 mm und reichen oft weit bis zu 1000 mm.

Schraubzwingen aus Ganzstahl

Ganzstahlzwingen sind vor allem dort sinnvoll, wo es zu Vibrationen kommen kann. Der Stahl fängt die Vibration auf und kompensiert diese. Ideal für Holz, Metall und Kunststoff. Auch die Ganzstahlschwinge ist in vielen Ausfertigungen erhältlich.

Schraubzwingen mit doppelter Spindelführung

Sie werden auch als Parallelschraubzwingen bezeichnet und haben in der Regel eine doppelte Spindelführung. Dadurch können Werkstücke parallel zusammengepresst werden. Die Parallelschraubzwingen sind in den meisten Fällen ebenfalls aus Stahl gefertigt. Aber es finden sich auch Holzvarianten wieder.

Einhandschraubzwingen

Der Vorteil dieser Schraubzwinge liegt darin, dass sie, wie der Name schon sagt, mit einer Hand verwendet werden können. Sie sind im Gegensatz zu den anderen Ausfertigungen besonders günstig und für vielseitige Einsatzzwecke geeignet.

Ein Blick in den DIY Ratgeber, um eine Schraubzwinge selbst bauen zu können, lohnt. Nicht nur für Heimwerker, sondern auch Handwerker, die die Zwingen ja professionell einsetzen. Vielleicht bietet sich ja auch der Einsatz bei Holzresten an, um daraus neue Werke bauen zu können.