Heimwerker-Ausrüstung

Die Unfallstatistik bei Heimwerkern steigt seit Jahren an. Die meisten arbeiten ohne eine Heimwerker-Ausrüstung. Fast 23 Millionen Deutsche betätigen sich im Haus, Garten oder anderorts mit Geschick. Repariert, ausgebessert wird, was gerade gesichtet wird. Die eigene Heimwerker-Ausrüstung wird dabei aber fast vollständig vergessen. 300.000 Unfälle gibt es mit steigender Tendenz pro Jahr. Vom tiefen Stich mit dem Schraubenziehers ins Beine, dem Sturz von der Leiter bis hin zu recht schweren Unfällen, die in Einzelfällen auch bis zum Tod reichen können. Aber auch Kleinigkeiten reichen bereits aus. Holzspäne, die ins Auge fliegen, Fliesen die scharf genug sind um in die Finger zu schneiden bis hin zu Quetschungen der unterschiedlichsten Art. In 90 Prozent aller Fälle fehlte die Heimwerker-Ausrüstung. 80 Prozent aller Unfälle passieren dabei den männlichen Heimwerkern. Betroffen sind vor allem Männer im Alter von 35 – 44 Jahren, die recht häufig als Heimwerker tätig sind. Verletzungen mit spitzen und scharfen Gegenständen stehen ganz oben auf der Liste. Gefolgt von Unfällen mit Bohrmaschinen und Kreissägen. Neben der mangelnden Konzentration fehlt die Schutzkleidung, die zu der Heimwerker-Ausrüstung zählt.

Heimwerker-Ausrüstung für ein sicheres Arbeiten

Der Begriff „Heimwerker-Ausrüstung“ ist eigentlich ein Oberwort für 2 wichtige Punkte. Zu einem geht es um die passende Absicherung. Hierbei helfen Versicherungen. Ein wichtiges Stichwort bei der Heimwerker-Ausrüstung ist deshalb unter anderem die private Unfallversicherung. Kommt es als Heimwerker zu Unfällen in der Freizeit, wird das nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung bezahlt. Wer also regelmäßig als Heimwerker tätig ist und immer wieder gerne repariert, saniert und renoviert, sollte an diesen Schutz unbedingt denken. Bereits ein kleiner Unfall kann zu einer lebenslangen Beeinträchtigung führen. Heimwerker sollten daran immer denken.

Die Heimwerker-Ausrüstung umfasst aber eben auch die kleinen bis großen Details bei der Kleidung. Neben speziellen Handschuhen, sollten auch Sicherheitsschuhe und Schutzbrillen in der Heimwerker-Ausrüstung nicht fehlen. Die Anschaffungspreise sind gering. Durch mehr Sicherheit kommt es auch zu weniger Verletzungen. Die Fachverbände verweisen bei der Heimwerker-Ausrüstung in diesem Bereich zu den wichtigsten Kernprodukten.

  1. Schutzbrille
  2. Gehörschutz
  3. Atemschutz
  4. Schutzhandschuhe

 

Die Medizin kann heute viel

Ein Satz, auf den sich viele Heimwerker gerne verlassen. Und in der Tat, ist heute fast alles möglich, wenn das Geld stimmt und Heimwerker richtig versichert sind! So wurde einem 33-jährigen 3 Finger an der Hand wieder komplett angenäht. Er war in seiner Freizeit als Heimwerker tätig und gerade beim Zurechtschneiden des Parketts. Dabei gerieten 3 Finger der linken Hand in die Tischkreismaschine. 2 Finger werden komplett, 1 Finger in der Mitte abgetrennt. Die Finger konnten in langen Operationen wieder angenäht werden. Diese waren aber anschließend ohne Gefühl. Das Finger bei solchen Arbeiten häufig betroffen sind, ist nichts Neues. Mit der richtigen Heimwerker-Ausrüstung hätten sich aber diese Verletzungen verhindern lassen!

Aber auch Konzentration und Unachtsamkeit spielen neben der Heimwerker-Ausrüstung eine entscheidende Rolle. In Deutschland kommt es jedes Jahr zu mehr als 90.000 Unfällen in Verbindung mit Leitern. Oft wollen Heimwerker in der Schnelle einige Arbeiten vollrichten und verzichteten auf Sicherheit. Am Ende standen dann Prellungen, Brüche und Gehirnerschütterungen.

Bild: Sascha Kohlmann/Flickr.