Wohnungsauflösung 2 für Heimwerker

Wir hatten uns bereits im ersten Teil mit der Wohnungsauflösung beschäftigt und entsprechende Anhaltspunkte für die Organisation und Abwicklung gegeben. Ein Dienstleister ist vielfach keine schlechte Wahl. Besonders dann, wenn es sich bei der Wohnungsauflösung um einen Todesfall handelt. Heimwerker können sich in diesen Fällen auf das Wesentliche konzentrieren. Dabei kann die Auflösung direkt durch den beauftragten Dienstleister erfolgen. In diesem Fall schätzt ein Sachverständiger den Wert bei der Wohnungsauflösung ein. Der Hausrat wird danach auf einer Auktion zum Höchstpreis weiterverkauft. Der so erzielte Erlös steht den Erben zu, abzüglich der entstandenen Kosten und abzüglich bestehender Schulden.

Wohnungsauflösung – Professionell oder Eigenregie

Diese Frage stellt sich oft. Grundlage für die Antwort sind immer die persönlichen Umstände. Ist die Zeit knapp, bietet sich ein Dienstleister für die Wohnungsauflösung an. Allerdings sollten Sie auch beachten, dass der Hausrat nicht immer die Kosten dafür einspielen kann. Ist das der Fall macht es Sinn, Möbel und Co. zur Selbstabholung auf Kleinanzeigenplattformen anzubieten. Am besten kostenlos. Das ist für Sie immer noch günstiger als ein professioneller Dienstleister. Aber auch Spenden sind eine Möglichkeit, wenn möglichst viel komplett abgeholt wird und Sie dadurch entlastet werden.

Die Entsorgung

Bei einer Wohnungsauflösung kommt es auch zu Müll. Was nicht mehr verwendet werden kann, muss entsorgt werden. Das kann durchaus teuer und mühsam sein. Als Sperrmüll gilt alles, aus privaten Haushalten, das sich ohne großen technischen Aufwand Zerbrechen, Zerreißen und Zerlegen lässt. Auch sperrige Gegenstände wie Kühlschränke und leere Kisten können dazu gehören. Zuständig sind die kommunalen Müllabholer. Diese rechnen nach Kubikmeter ab. Je nach Bundesland müssen Heimwerker mit 28 – 39 Euro für den ersten Kubikmeter und mit 4 – 8 Euro für jeden weiteren rechnen.

Umzug

Geht es an den Umzug bei der Wohnungsauflösung, gilt auch hier genaue Planung als das A und O. Umso früher Heimwerker den Umzugswagen bestellen können, desto weniger Stress entsteht. Wer zudem einen Umzugsvergleich durchführt, spart oft zusätzlich zwischen 20 – 45 Prozent ein. Ein Vergleich ist kostenlos auf vielen Portalen im Internet möglich. Hier gibt es aber Fallstricke. Viele Heimwerker wollen mit anfassen und verpacken oft selbst. Das spart Geld. Fällt aber nachher etwas aus dem Karton oder geht zu Bruch beim Umzug, wird eine Entschädigung oft verweigert. Die meisten Versicherungen sehen bereits eine Fahrlässigkeit beim Verpacken. Das passiert nicht, wenn das Umzugsunternehmen das Verpacken mitübernimmt.

Jetzt noch die Umzugskartons

Umzugskartons gibt es bei der Spedition oder wenn Sie gute Qualität zum kleinen Preis haben wollen, direkt im Internet bei den Kartonherstellern (deutlich günstiger als im Baumarkt!).

Bildquellenangabe: Petra Bork / pixelio.de