Umzugsvorbereitung – Halteverbotszone

Der Umzug ist der Weg in ein neues Glück. In der Regel erfolgt dieser, um sich zu vergrößern und zu verbessern. Das, was in der alten Wohnung nicht möglich gewesen ist, soll nun in dem neuen Domizil möglich werden. Doch zunächst gilt es, Kosten und bürokratische Abläufe zu bewältigen. Neben der Besichtigung der infrage kommenden Wohnungen fordern Vermieter und Makler heute beinahe einen gesamten Lebenslauf vom potenziellen Interessenten. Bei soviel Neugierde muss zusätzlich oft noch ein enormer Obolus für die Vermittlung und die Mietsicherheit geleistet werden. Kosten, die leicht so manches Budget sprengen können. Ist das erst einmal alles unter Dach und Fach gebracht und auch die finanziellen Ausgaben diesbezüglich geplant, geht es an die Umsetzung für den Umzug. Auch hierbei müssen zeitliche Rahmen eingehalten werden. Eine falsche Kalkulation, die den Zeitrahmen überzieht, kann zu teuren Aufschlägen führen.

So oft ziehen wir Deutsche um

Wir Deutschen ziehen in der Regel innert 10 Jahren 2 x um. Hauptgründe für den Umzug lassen sich auf Platz eins vor allem bei der Verbesserung finden. Dazu gehört nicht unbedingt eine größere Wohnfläche. Auch eine andere Nachbarschaft, in der mehr Ruhe herrscht, kann ausschlaggebend sein. Andere Gründe, die sich dicht darauffolgend finden lassen, sind meisten im beruflichen Umfeld zu suchen. Interessant ist dabei übrigens die Befragung zu der finanziellen Belastung. So nannten fast 1/3 der Befragten, dass sich durch den Umzug die finanzielle Situation verbessert hat. Ein weiteres Drittel gab an, das der Rahmen identisch geblieben ist. Das erstaunt. Denn in den Medien ist immer wieder von einem enormen Anstieg der Mieten zu lesen. Dabei erfolgte der Umzug der Befragten vor allem deswegen, um die eigene Wohnsituation zu verbessern.- Entweder mehr Wohnfläche oder eine bessere Wohngegend.

Umzugsvorbereitungen

Wer seinen Umzug in Eigenregie durchführen möchte, kann viel Geld sparen. Sollte aber auch mit einer höheren Zeitbeanspruchung rechnen. Eine sorgfältige Planung beginnt bereits einige Wochen im Voraus. Dabei sollten auch Punkte wie die Ummeldung und das Mitteilen der neuen Adresse an Bank, Geschäftspartner und Versandhäuser erfolgen. Kurz vor dem Umzug ist es oft sinnvoll, den Gehweg mit Schildern abzusperren. Somit wird deutlich, dass spätestens am nächsten Tag der Platz für den Umzugswagen benötigt wird. In der Regel erspart das viel Zeit. Wer das vergisst, muss damit rechnen, dass die Wege vollgeparkt sind und sich der Umzug dadurch erschweren kann.

Wie sperre ich den Platz ab
Einige basteln sich ein Schild aus Pappe und den unterschiedlichsten Utensilien selbst. Davon können wir nur abraten. Dieser Schilder werden in der Regel nicht ernst genommen und können sogar eine Gefahr darstellen. Doch bevor es zu dem Schild aufstellen kommt, stellt sich die Frage, ob eigentlich einfach so ein Gehweg oder Parkplatz mit Schildern und Co. abgesperrt werden darf. Grundsätzlich nein. Auch ein Absperrband, das gezogen wird, kann als einen Eingriff in den Straßenverkehr angesehen werden. Wenn das Ordnungsamt Ihren Hinweis entdeckt, kann das schnell teuer werden. Hier gilt: Ohne offizielle Genehmigung geht nichts!

Platz absperren lassen mit offizieller Genehmigung

Neben Formularen und Wartezeiten auf den Ämtern kann der Antrag durchaus eine langwierige Sache sein und damit zusätzlichen Stress in die Umzugsplanung bringen. Doch wer ein wenig im Internet sucht, findet dafür interessante Alternativen. So bietet die Plattform www.platzda.de einen Full-Service für die ganze Bundesrepublik. Dort müssen Sie einfach nur den Ort und den Platz für das Halteverbot mitteilen, inklusive der gewünschten Zeit. Dank guter Kontakte zu den Behörden und großer Erfahrung wird Ihnen so die komplette bürokratische Abwicklung einfach abgenommen. Aber nicht nur die Genehmigung als solches erfolgt durch den Anbieter. Auch der beantragte Platz wird auf Wunsch fristgemäß Beschildert und mit dem entsprechenden Hinweis versehen.

Vorteile durch Serviceanbieter
Sie können sich entspannt zurücklehnen und den Fokus auf die eigentlichen Schwerpunkte legen. Sollte dennoch ein Auto mitten auf Ihrem gesperrten Bereich stehen, dürfen Sie dieses sogar einfach abschleppen lassen. So wird der Umzug problemlos und einfach zu bewältigen. Die Kosten belaufen sich je nach Stadt und Service von 39 bis zu 89 Euro für den Service des Anbieters. Zusätzliche Serviceangebote können ausgewählt werden.

Umzug einfach von der Steuer absetzen

Eine weitere gute Nachricht gibt es am Ende noch. Kosten für den Umzug, das betrifft unter Umständen auch Makler und Co. können einfach von der Steuer abgesetzt werden. In welcher Höhe und Umfang hängt maßgeblich davon ab, ob der Umzug aus privaten oder beruflichen Gründen erfolgt. Beruflich lässt sich ein Umzug immer dann erklären, wenn dadurch sowohl bei der Hin- und Rückfahrt mindestens eine Stunde gewonnen werden kann. Unter Umständen kann ein Umzug aus beruflichen Gründen auch in der gleichen Stadt anerkannt werden. Gründe hierfür könnten der Bezug einer Dienstwohnung sein oder der Wegfall eben dieser.

Bei einem beruflichen Umzug können die anfallenden Kosten als Werbungskosten später in der Steuer geltend gemacht werden. Hierzu gehören zum Beispiel folgende Kostenpunkte: Spedition, Reisekosten, Makler, Planung, Vorbereitung, notwendige Übernachtungen und eben auch die Inanspruchnahme von Serviceanbietern wie platzda.de.

Bei einem privaten Umzug kann ein Teil über die haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich abgesetzt werden. Allerdings müssen die Rechnungen nachweislich per Überweisung erfolgt sein. Eine Barzahlung führt zum Entfall des Anspruchs. Während im beruflichen Bereich recht hohe Kosten abgesetzt werden können, sind diese bei einem privaten Umzug auf einer Basis von maximal 3.000 Euro begrenzt. Davon können Sie bis zu 20 Prozent (max. 600 Euro) pro Jahr geltend machen. So macht der Umzug endlich richtig Spaß!

Bild: lichtkunst.73 (Figuren, 3 Bilder), Rainer Sturm (Straßenverkehr) / pixelio.de