Rasendünger – Was sollte beachtet werden?

Jeder Heimwerker ist stolz auf seinen Rasen. Wohlwissend, das dieser die meiste Zeit bei der Gartenarbeit verbraucht. Immerhin ist er der meist strapazierte Bereich und muss deshalb eine sehr umfangreiche Pflege und Aufmerksamkeit erhalten. Nicht nur das Rasenmähen entscheidet hierbei, sondern auch das richtige Düngen und der richtige Rasendünger. Kommt es hier zu einem Fehler oder einer Nachlässigkeit, wird dieser in nur kurzer Zeit für jeden zu sehen sein. Einige Tipps zum passenden Rasendünger und das Düngen im Allgemeinen soll Ihnen die Arbeit erleichtern und vor Fehlern bewahren.

Welchen Rasendünger verwenden?

[Bild: Rene S./Flickr.]Für viele Heimwerker ist genau dieser Gedanke ein Knackpunkt. Zunächst einmal gilt, der Rasen kann mit unterschiedlichen Langzeitdüngern bearbeitet und behandelt werden. Markenprodukte sind hierfür die beste Empfehlung. Die Dosierung/Zusammensetzung ist genau abgestimmt und immer einheitlich. Viele Heimwerker nutzen bevorzugt den Rasendünger von COMPO. So werden die benötigten Nährstoffe regelmäßig in ausreichenden Mengen an den Rasen abgegeben. Dieser Rasendünger enthält Magnesium und Eisen, das für ein sattes und tiefes Grün sorgt. Düngemittel mit Eisensulfat sollten jedoch nie in Berührung mit Kleidung oder zum Beispiel Steinplatten kommen. Andernfalls können sogenannte Rostflecken entstehen.

Den richtigen Rasendünger finden Sie immer, indem Sie zuvor den PH-Wert des Bodens bestimmen. Entsprechende Teststreifen gibt es im Handel. Die Anzeige dient zur Orientierung. An den Verkaufspackungen für den Rasendünger sind die entsprechenden PH-Werte abgedruckt, so dass ein gezielter Kauf erfolgen kann.

Beim Düngen auf folgende Punkte achten

Der Rasen benötigt häufig Dünger. Ein Warnzeichen dafür, dass wenige Nährstoffe vorhanden sind, ist das Wachstum von Pilzen. Sind diese bereits auf dem Rasen erkennbar, müssen Sie unbedingt sofort düngen! Aber Vorsicht, zu stark mineralstoffhaltiger und stickstoffhaltiger Dünger kann das Pilzwachstum fördern! Ein Blick muss also auch immer auf die Zusammensetzung beim Rasendünger erfolgen.

Rasen im Schatten oder in der Sonne?
Auch nach diesem Punkt richtet sich der Düngerbedarf. Liegt der Rasen im Schatten, ist der Bedarf an Rasendünger wesentlich geringer. Bei praller Sonne hingegen sollten Sie mehrfach und in größerer Menge düngen. Hierbei macht es Sinn, den Rasen immer wieder zu kontrollieren. Dort, wo sich mögliche Mangelerscheinungen zeigen, sollte entsprechend nachgedüngt werden.

Stickstoff im Rasendünger sollte sowohl im Frühjahr als auch im Sommer unbedingt dazugehören. So erhält der Rasen beim Wachen zusätzliche Energie und der Kleewuchs zum Winter kann vermieden werden. Zum Winter ist vor allem ein Zusatz von Kalium beim Rasendünger zu empfehlen, um Frostschäden vermeiden zu können. Gedüngt sollte immer dann, wenn Regen ansteht. Das ist ideal, damit der Rasendünger gut in den Boden einsickern kann. Für das optimale und gleichmäßige Streuen auf den Rasen gibt es spezielle Streuer, die Sie auch einfach im Fachgeschäft ausleihen können.