Heimwerker bei der Gartenarbeit

Neben dem Haus und der eigenen Hobby-Werkstatt ist natürlich auch der Garten das Revier aller Heimwerker. Je nach Größe und Lage fallen dort zahlreiche Aufgaben an. Neben der Pflege, dem Rasen mähen, müssen Hecken und Gehölze immer wieder mit dem richtigen Schnitt in Form gebracht werden. Dabei sind vor allem je nach Art sehr unterschiedliche Schnittzeiten zu beachten. Wir haben einmal kurz einige der wichtigsten Zeitpunkte für alle Heimwerker, die sich gerne mit der Gartenarbeit beschäftigen, zusammengestellt.

Obstbäume schneiden

Wer gesunde Obstbäume mit fruchtigen Früchten jedes Jahr aufs Neue im Garten haben möchte, muss auf vieles dabei achten. Besonders wichtig ist das rechtzeitige Schneiden. Das sollte bei Obstbäumen am besten immer im Februar oder März geschehen. Zu diesen Zeiten ist der Wasserfluss eingeschränkt und die Knospen sind noch nicht ausgetrieben. Geschnitten werden sollten dabei aber nicht nur die älteren Bäume. Auch Nachkömmlinge, die im Herbst frisch gepflanzt wurden, sind zu schneiden.

Aber: Es darf dabei nicht kälter als 5 Grad sein. Ansonsten wird das Holz zu brüchig und die Schnittwunden heilen nicht richtig. Zusätzlich kann noch einmal im Herbst nach der Ernte ausgelichtet werden.

Immer an das Werkzeug denken
Wichtig ist aber auch das passende Werkzeug. Gute Astscheren mit einem effektiven Getriebemechanismus können die Holzverarbeitung deutlich erleichtern. Auf  finden Sie dazu das richtige Werkzeug, das Heimwerker sowohl im Garten als auch Förster für die professionelle Aufforstung benötigen. Neben Astscheren stehen Äxte, Zangen, Keile, Sägen und alles für die Gartenarbeit benötigte im Programm. Teilweise sogar mit einer Herstellergarantie, die bis zu 10 Jahre reicht.

Beerensträucher schneiden

Beerensträucher brauchen nicht unbedingt einen grünen Daumen. Es reicht vollkommen aus, wenn Heimwerker den Strauch immer zur richtigen Zeit schneiden. So sollten zum Beispiel Johannis- und Stachelbeersträucher immer über je zwei ein-, zwei-, drei- und vierjährige Triebe verfügen. Umso dunkler die Rinde ist, desto älter ist der Trieb. Überflüssige Seitentriebe sollten immer geschnitten werden. März ist der ideale Monat, um die Johannisbeere zu schneiden. Dann ist der Strauch unbelaubt und das Schneiden fällt einfach. Das Hauptziel sind hierbei die Jungruten. Teilweise bildet die Johannisbeere 30 – 40 davon im Jahr aus. Ausreichend sind jedoch 4 – 6 junge Triebe, alle anderen können weggeschnitten werden.

Bei der Stachelbeere erweist sich der jährliche Rückschnitt direkt an der Basis als bewährt. Hierbei werden Äste, die älter als 4 oder 5 Jahre sind entfernt. In der Regel sind diese leicht am dunklen Holz zu erkennen. Idealerweise sollte der Strauch 8 – 12 Triebe besitzen, die jeweils nicht älter als 4 Jahre sind. Auch hier gilt der Monat März als bester Schnittpunkt.

Blütensträucher schneiden

Auch die Blütensträucher müssen von den Heimwerkern beachtet werden. Ein regelmäßiger Schnitt sorgt für einen guten Wuchs und zugleich viel Blütenreichtum. Hierbei sollten zunächst bereits vertrocknete Zweige entfernt werden. Dabei wird immer knapp über dem Auge zurückgeschnitten. Ausnahmen bestehen nur beim direkten Heckenschnitt, der häufig im Sommer erfolgt.

Bei vielen Blütensträuchern ist es ideal, direkt nach der Blüte zu schneiden. Bereits abgeblühte Zweige werden herbei einfach um die Hälfte gekürzt. Ältere (bereits dunkelbraune) Triebe können direkt an der Basis entfernt werden. Eine weitere Auslichtung im Spätwinter kann ebenfalls sinnvoll sein.

Weitere kleinere Tipps zu der Gartenarbeit für den Heimwerker gibt es bald im 2. Teil.

 

[Bild: Bild: Sven/Flickr.]