Wie finde ich eine gute Stichsäge

Für Heimwerker gehört der Kauf einer guten Stichsäge zum Standard. Im Baumarkt oder Versand lassen sich viele jedoch von kleinen Preisen verlocken. In der Hoffnung ein Schnäppchen zu machen, wird gekauft. Am Ende steht das böse Erwachen und zeigt, das billig nicht unbedingt gut sein muss. Worauf Heimwerker beim Stichsägen Kauf achten sollten, hat uns einmal ein erfahrene Handwerker zusammengetragen.

Stichsäge – Das sind die wichtigen Punkte

Grundsätzlich sind Stichsägen universelle Maschinen, die für kleine aber auch große Schnitte eingesetzt werden können. Häufig geht es bei den Sägearbeiten vor allem um Präzision. Dafür ist eine solide Maschine erforderlich, die zudem sicher in der Hand liegt und einfach gleitet, damit am Ende tatsächlich ein sauberer Schnitt zum Vorschein kommt. Manchmal gibt es für wenig Geld gute Ware. Bei den Stichsägen ist das aber eher nicht der Fall. Die meisten Billigangebote eignen sich nur dann, wenn Präzision nicht im Vordergrund stehen soll. Also zum Beispiel für das reine Abschneiden von Ästen, Brennholzklötzchen, etc.

Achten Sie auf den Griff

Als erstes sollte der Blick auf den Griff fallen. Eine Stichsäge verfügt meistens über einen Knauf oder einen Bügelgriff. Die meisten Heimwerker entscheiden sich für einen Bügelgriff. Auf den ersten Gedanken erscheinen diese Maschinen einfacher in der Handhabung. Profis entscheiden sich in der Regel jedoch für eine Stichsäge mit Knauf. Unser Handwerker bestätigt dieses. Mit dem Knauf lassen sich Kurven und kleinere Arbeiten viel einfacher und besser zuschneiden.

Richtiges Modell durch Vergleich finden

Unser Handwerker empfiehlt einen Blick auf die Vergleichsseiten im Internet zu werfen. So findet man auf stichsaegen-test.de zum Beispiel die Testsieger, die Profis überzeugen konnten. Mit detaillierten Angaben zu den Modellen, können sich Heimwerker in Ruhe ein Bild machen und vergleichen. Stärken aber auch Schwächen werden beschrieben. Ganz wichtig ist natürlich: Jeder Käufer sollte sich ein klares Bild vom Einsatzzweck machen.- Wofür möchte ich die Maschine im Endeffekt nutzen?

Das Getriebe

Die Drehbewegungen der Motorwelle sind ebenso ausschlaggebend für das Ergebnis. Hier ist ganz besonders wichtig, dass der Motor vibrationsarm ist. Profis stellen dafür die Stichsäge auf ein gefülltes Glas Wasser und lassen die Säge dann ohne Sägeblatt laufen. Weniger gute Geräte gehen baden.

Die Elektronik

Über eine Schiebeeinrichtung bekommt die Blasvorrichtung mehr Puste. Allerdings sollte das Stellrad sich keinesfalls beim Schalter befinden. Bei günstigen Geräten ist das meistens der Fall. Ob diese Elektronik sinnvoll ist, hängt von der Einsatzart ab. Wenn Heimwerker wärmeempfindliche Materialien oder Kunststoffe schneiden wollen. Ist die elektronische Drehzahlregelung mit Sicherheit zu empfehlen.

Netzkabel und Zubehör

Die Länge entscheidet bei einer Stichsäge. So sollte das Netzkabel unbedingt lang genug sein, damit nicht ein Verlängerungskabel zwischen geschaltet werden muss. 3 bzw. 5 Meter sind absolutes Minimum. Ideal sind Geräte, die über Wechselkabel mit unterschiedlicher Länge verfügen.

Beim Zubehör sind die Sägeblätter entscheidend. Eine Führungsschiene ist ebenfalls sinnvoll, wenn Heimwerker gerade Schnitte durchführen möchten.

Bild: Bosch Presse Service (abgebildet: Stichsäge Comisaw 4600)