Günstiges Heizöl

Der Heizölpreis führt immer wieder zur Verunsicherung. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in den USA die Bürger bereits anfangen haben, in größeren Summen Heizöl für den Winter zu bunkern. Mehr als üblich. Dennoch ist das Angebot weiterhin groß. Die Rohölförderung ist stärker denn je. Die Knappheit kommt häufig bei den Raffinerien zustande. Wenn dort zu knappe Kapazitäten bei zu hoher Nachfrage berechnet wurden. Experten gehen davon aus, dass in diesem Winter nicht nur in den USA eine sehr starke Nachfrage nach Heizöl bestehen wird. Aktuell tendieren die Heizöl-Preise aber weiter nach unten. Derzeit sind sie so niedrig wie zuletzt vor zwei Jahren. Grund dafür ist auch der starke Euro, der die Preise derzeit stabil hält. Je nach Tagessituation steigen sie gelegentlich leicht an.

Extremsituationen und ein starker Dollar können den Heizöl Preis steigen lassen

Experten sehen sogar noch weitere Preissenkungen nach unten. Das teuerste Jahr war das Vorjahr. Mit Durchschnittspreisen von über 90 Euro erzielte Heizöl damals einen Rekord. Die aktuellen Preise liegen beim Heizöl im Schnitt um die 85 Euro pro 100 Liter. Auch wenn Experten weiterhin eine Tendenz nach unten voraussagen, kann sich das schlagartig ändern.

Wann sollte ich Heizöl kaufen

Für Verbraucher stellt sich diese Frage jedes Jahr neu. Immerhin sind die Preise beim Heizöl starken Schwankungen unterworfen. Und hängen direkt vom Rohöl-Preis in den USA ab. Zusätzlich entstehen weitere Kosten für den Transport und nicht zu vergessen die Heizöl-Steuer. Zieht die Nachfrage zudem an, wie es derzeit in den USA ist, kann das die Preise deutlich nach oben treiben. Blicken wir auf die letzten Jahre, lässt sich erkennen, dass die Preise jeweils zum Ende der Heiz-Saison deutlich gefallen sind. Höchstpreise wurden jeweils auf Mitte (Juni) des Jahres erreicht. Zum Winter sanken die Preise wieder leicht. Demnach müsste die Faustformel lauten: Heizöl immer zum Ende des Winters zu kaufen oder bei Bedarf zu Beginn. Doch das nutzt wenig, wenn der Tank sich dem Ende zuneigt. Also bleibt die Frage nach dem besten Zeitpunkt weiterhin bestehen.

Das sollten Sie beachten:
Auf die Menge kommt es an. Wer nur wenig Heizöl kauft, wird in der Regel mehr bezahlen. Sinn kann es durchaus machen, sich mit mehreren Hauseigentümern in der Straße zusammen zu schließen. Bei einer größeren Bestellung fallen auch die Preise für Heizöl. Allerdings sollten dabei die Zahlungsmodalitäten genau geklärt werden, da die Belieferung (Rechnungsadresse) zumeist an eine Person geht.

Die Preise schwanken ständig, mehrfach am Tag. Darin liegt Ihr direkter Vorteil. So können Sie zum Beispiel Heizölpreise mit Verivox vergleichen. Einfach Postleitzahl und Liter angeben und schon erhalten eine aktuelle Vergleichsliste mit mehreren Angeboten vor Ort. Eine einfache und sehr effiziente Möglichkeit, um zu sparen.

Heizöl im Winter immer billiger?

Blicken wir noch einmal zurück auf die Faustformel, würde das bedeuten: Heizöl ist im Winter immer günstiger als im Sommer. In vielen Fällen trifft das zu. Dennoch sollten Sie immer daran denken, dass sich jederzeit die Preise durch unvorhergesehene Ereignisse oder eine enorme Nachfrage explosionsartig entwickeln können.

Diese Faktoren können den Preis nach oben jagen:

  • Weiterhin hohe Öl-Nachfrage in den USA
  • Entwicklungen in Libyen
  • Chinas wirtschaftliche Expansion
  • Zu lockere Geldpolitik
  • Naturkatastrophen/Terroranschläge
  • Schwacher Euro

Die Faktoren drücken den Preis nach unten

  • Hoher Ölbestand in den USA
  •  Erhöhung Ölschiefervorkommen durch OPEC
  •  Ölangebot größer als Nachfrage
  •  Starker Euro

 

Bild: Richard Child/piqs.de; Thomas Brauner/Flickr.