Kork als Bodenbelag

Immer häufiger wird Kork als Bodenbelag für die Dämmung eingesetzt. Die Baumrinde ist besonders atmungsaktiv und elastisch. Zudem schlecht brennbar und verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Aus diesem Grund wird Kork als Bodenbelag gerne als Dämmung verwendet. Zur Wahl stehen dafür zum Beispiel massive Platten aus Kork oder mit Korkgranulat. Bei dem massiven Kork als Bodenbelag wird häufig das Korkmosaik verwendet. Dabei werden geschälte Korkstücke direkt auf eine Trägerschicht mit Korkgranulat aufgebracht. Alternativ und kostengünstiger kann aber auch eine Korknutzschicht auf eine Trägerplatte aufgeklebt werden. Dabei besteht der Träger zum Beispiel aus Nadelgehölzen oder Pressspan.

Korkgranulat für Kork als Bodenbelag entsteht aus den Resten der Flaschenkorkproduktion. Hierbei werden die einzelnen Rückstände zu einem Granulat vermahlen und im weiteren Verlauf mit Bundmitteln angereichert. Die Oberflächen sind dabei in der Regel lackiert. Vorteil: Die Abriebfestigkeit erhöht sich. Alternativ kann der Kork als Bodenbelag auch gewachst oder geölt sein.

Kork als Bodenbelag der neue Klassiker

Als Klassiker gelten Korkfliesen und das Korkparkett. Die Fliesen beim Kork als Bodenbelag werden in der Regel verklebt. Oft sind sie sogar direkt nur aus Granulat gepresst worden. Das Korkparket ist hingegen im Handel in den unterschiedlichsten Versionen erhältlich. Sowohl als versiegeltes Fertigparkett als auch mit Klicktechnik oder Furnier. Granulat aus gepresstem Rollenkork kommt in der Regel bei kostengünstigen Ausführungen ebenfalls zum Einsatz. Besonders dann, wenn Kork als Bodenbelag auch als Dämmung dienen soll. Aber auch einzelne Würfel aus Kork, die gezielt platziert werden, können den Trittschall deutlich mindern.

Heimwerker sollten beim Kork als Bodenbelag unbedingt auf die Qualität achten. Der Deutsche Korkverband garantiert mit seinem Siegel einen einheitlichen Standard. Insbesondere im Punkt der verwendeten Kleber, Bindemittel und Lacke. Weitere Garantien gibt es von den Herstellern direkt, die jedoch insgesamt sehr unterschiedlich ausfallen und von 6 Monaten bis zu 15 oder 20 Jahren reichen können.

Kork als Dämmung

Kork ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Ein Großteil der Produktion lässt sich in Portugal vorfinden. Dabei wird die Rinde geschrotet. Unterschieden wird hierbei zwischen dem Backkork und dem Presskork. Beim Kork als Bodenbelag wird Backkork überwiegend für die Dämmung eingesetzt. Dabei wird die Rinde mit heißem Wasserdampf verbunden, wodurch es zu einer Expansion kommt. Also das Volumen der Partikel vergrößert sich. Harz, das aus der Rinde austritt reicht aus, um aus dem Schrot Blöcke und anschließend Matten und Platten zu fertigen. Kork als Bodenbelag für die Dämmung wird ebenso gerne auch als loser Stoff angeboten.

Wo kann es zur Dämmung eingesetzt werden

Kork als Bodenbelag kann zum Beispiel im Außenbereich eingesetzt werden. So eignet sich das Material hervorragend für eine Dachaußendämmung, die vor der Witterung geschützt ist. Aber auch eine Untersparrendämmung ist ebenso möglich. Gleichfalls kann Kork als Bodenbelag für die Dämmung ebenso für Wände und Decken verwendet werden.

Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de