Bodenbearbeitung für Heimwerker

Geht es um die Bodenbearbeitung, ist das ein richtiger Job für Heimwerker. Für richtige Kerle. Die Bodenbearbeitung beginnt bereits im Vorfrühling und ist ein anstrengendes Ereignis, das viele bei der jährlichen Gartenarbeit gut kennen. Um damit zu beginnen, muss der Boden zunächst frostfrei sein und nicht zu nass. Die winterliche Kälteperiode und der Frost sorgen dafür, dass sich der Gartenboden setzt und eine Frostgare entsteht. Damit der Boden wieder locker wird, ist eine Bodenbearbeitung notwendig.

Wie geht das mit der Bodenbearbeitung

Wichtig ist zunächst das richtige Werkzeug. Heimwerker sollten daran unbedingt frühzeitig denken, um die Bodenbearbeitung so einfach wie nur möglich zu gestalten. Eine Harke ist genauso wichtig wie ein Sauzahn, eine Handegge und natürlich darf auch ein Fiskars Xact Spaten nicht fehlen. Letzterer sorgt bei der Bodenbearbeitung für eine deutliche Kraftersparnis. Das kommt dem Heimwerker besonders bei einer größeren Fläche zu gute. Insgesamt raten wir von Handwerkerrat dazu, immer nur Qualitätsprodukte für die Bodenbearbeitung zu erwerben. Der Unterschied wird am Abend nach der Tätigkeit deutlich spürbar. Für die Bodenbearbeitung sind zunächst Steine sowie Unkraut- und Essensreste zu entfernen.

Boden vorbereiten

Für die weitere Bodenbearbeitung können Düngemittel oder Bodenhilfsstoffe dazugegeben werden. Eine gute Bodenanalyse kann helfen, die Menge bei den Düngemitteln zu bestimmen. In der Regel wird für die Düngung im Frühjahr reifer Kompost verwendet. Dieser sollte bis zu 4 cm tief in die Erde eingearbeitet werden. Ist der Boden hingegen eher leicht sandig, kann auch Bentonit direkt eingearbeitet werden. Dieser verbessert die Speicherfähigkeit des Bodens für Wasser- & Nährstoffe.

Bodenbearbeitung – Wenn der Boden schwer ist

Ist der Boden schwer, kann dieser mit einer weiteren Gabe von reifem Kompost aufgelockert werden. Dadurch beginnen sich die Tonartikel zu Krümeln, wodurch sich Hohlräume bilden. Diese sorgen dafür, das Regenwasser nun wieder besser abfließen kann. Hilfreich kann es auch sein, Sand unterzumischen. Das verbessert den Wasserhaushalt nachhaltig.

PH-Wert bei der Bodenbearbeitung

Häufig fällt bei der Bodenbearbeitung auf, dass der PH-Wert zu niedrig ist. In diesem Fall kann Branntkalk helfen. Dieser sollte mindestens 14 Tage vor Aussaat in den Boden eingearbeitet werden. Aber auch Meeresalgenkalk kann hierbei eine Alternative sein. Einfach oberflächlich aufstreuen und die kommenden Niederschläge werden ihn in den Boden waschen.

Soll bei der Bodenbearbeitung der Spurenelementen Haushalt ebenfalls verbessert werden, reicht es häufig, wenn Heimwerker eine Gabe Gesteinsmehl beigeben. Sollte zudem noch eine Gründung den Boden bedecken, kann diese einfach bei der Bodenbearbeitung eingearbeitet werden. Hierzu reicht ein normaler Rechen oder Kultivator. Kurz danach beginnt bereits die Zersetzung.

Bild: Chesapeake Bay Program-Flickr.