Wenn Heimwerker umziehen

Jährlich wechseln 4,8 Millionen Haushalte ihren Wohnsitz. Das entspricht, folgen wir den Statistiken, in Etwa 8.4 Millionen Menschen. In kaum einem anderen Land wird sooft umgezogen, wie bei uns in Deutschland. 52 Prozent ziehen innerhalb derselben Stadt, 18 Prozent in eine andere Stadt um. Fast 20 Millionen Haushalte sind in die Rubrik der 20 – 40-jährigen einzustufen. Diese Gruppe ist beim Umzug besonders für das erhöhte Investitionsvolumen bekannt. Um die 1000 Euro geben die Meisten für die direkten Umzugskosten aus. In der Altersgruppe unter 30 Jahren erfolgt der Umzug zu 70 Prozent in eine Mietwohnung. Bei den über 30-jährigen sind es nur noch 51 Prozent. Fast 155 Milliarden Euro beträgt das Haupteinkommen der umziehenden Haushalte. Heimwerker sind beim Umzug zwiegespalten. Auf der einen Seite stellt das neue Domizil eine tolle Möglichkeit da, um wieder neue Arbeiten vollrichten zu können. Das Heimwerker-Herz blüht bei diesem Gedanken förmlich auf. Auf der anderen Seite stehen aber die Vorbereitungen für einen Umzug. Und genau de sind für Heimwerker besonders stressig. Neben dem normalen Mobiliar, wird auch das Verpacken der Werkzeuge und Co. generalstabsmäßig geplant. Hierbei werden oft gute Nerven benötigt. Vor allem bei den Partnerinnen der Heimwerker.

Umzug – Eigeninitiative ja, aber in begrenztem Rahmen

Ein Umzug sollte immer gut geplant werden. Heimwerker sollten dabei aber keinesfalls übertreiben. Immer öfters wird der Umzug fast vollständig in Eigenregie durchgeführt. Besonders seit dem der Mindestlohn eingeführt wurde und die Preise deutlich nach oben gestiegen sind. Dass zu viel Eigeninitiative aber durchaus Nachteile haben kann, zeigt sich oft erst nach dem Umzug. Wer so als Heimwerker versucht Geld zu sparen, hat oft am falschen Ende gerechnet. Denn zeitlich vergrößert sich der Bedarf enorm. Unter dem Strich benötigen Heimwerker beim Umzug in Eigenregie deutlich mehr Zeit, als wenn ein professioneller Dienstleister in Anspruch genommen wird. Häufig wird dort die Umzugsdienstleistung entweder als Full-Service oder als Hilfsservice (bereitstellen von Personal und/der Transportwagen) angeboten. Freunde sind gut, können aber den professionellen Service nicht ersetzen. Geht etwas zu Bruch, haben Heimwerker keine Chance, den Schaden beim Bekannten einzutreiben. Ganz anders bei professionellen Anbietern, die stets über eine Versicherung verfügen.

Besonders in den größeren Metropolen können wir nur zu den direkten Umzugsanbietern raten. Blicken wir einmal auf die Stadt Berlin. Alleine in der Hauptstadt kam es in den letzten Jahren im Schnitt auf 140.000 – 160.000 Zuzüge (Tendenz steigend). Darin enthalten sind noch nicht die regulären Umzüge im Stadtgebiet. Die Berliner sind Rekordhalter beim Umziehen. Die Umzugsfirma aus Berlin ist dann bereits im Vorfeld der Planung der beste Ansprechpartner, damit alles zügig und vor allem schnell über die Bühne läuft. Immerhin wird häufig für den Umzug Urlaub in Anspruch genommen. Ziehen Heimwerker in Eigenregie um, wird der Urlaub häufig überzogen und es endet in einem zeitlichen Chaos. Vermeiden lässt sich das durch professionelle Dienstleister.

Gut eingepackt ist halb umgezogen

Was für den Umzug als solches gilt, findet sich vor allem beim Einpacken wieder. Heimwerker bevorzugen es, selbst einzupacken. Das ist verständlich und spart Geld.- Sollte man meinen. Das kann jedoch schnell nach hinten losgehen. Wer als Heimwerker selbst einpackt, riskiert bei einem späteren Transportschaden leer auszugehen. Kommt es zu einem Unfall, bleibt immer die sachgerechte Verpackung im Raum stehen. Aus versicherungstechnischen Gründen sollten daher wertvolle Gegenstände und Maschinen immer nur durch einen professionellen Umzugsdienstleister eingepackt werden. So gibt es später auch mit der Versicherung keine Probleme.

Bild: David Goehring-Flickr.