Rund ums Parkett – Parkettversiegelung

Geht es um die Parkettversiegelung, unterscheiden wir zwischen dem Wassersiegel und dem Polyurethan-Siegel. Die Parkettversiegelung mittels des Wassersiegels erfolgt mit einem auf Wasser basierendem Mittel. Es wird immer häufiger angewendet. Neben Wasser besteht es aus Binde- und Lösungsmitteln. Die Eigenschaften bei dieser Parkettversiegelung überzeugen. So werden hierbei Lösungsmittel nur in einem geringen Umfang eingesetzt. Eine Geruchsbelästigung entsteht nicht. Zudem lässt sich das Wassersiegel leicht verwenden und besitzt ein gutes Haftvermögen. Für die Parkettversiegelung trocknet es bereits nach ungefähr 3 Stunden aus. Zudem ist das Wassersiegel nicht brennbar.

Parkettversiegelung – Polyurethan-Sigel

Dieses Siegel ist als ein- oder zwei Komponenten Lösung verfügbar. Es besteht aus Lösungsmitteln, Polyesterharzen und Polymeren. Bei der Trocknung nach der Parkettversiegelung verdunsten zunächst die Lösungsmittel. Danach erfolgt eine chemische Härtung. Eingesetzt wird dieses Siegel eigentlich immer dann, wenn hohe Ansprüche an die Parkettversiegelung gestellt werden.

Zu den besonderen Eigenschaften beim Polyurethan Siegel gehört das gute Haftvermögen. Es ist wasserfest und verfügt über einen hohen Widerstand. Daneben vergilbt es auch nach Jahren kaum.

Wird das zweikomponenten-System genutzt, sollte hierbei beachtet werden, dass es mit Wasser reagiert. Die Gebinde müssen bei der Parkettversiegelung vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Parkettversiegelung – Ölkunstharzsiegel

Das Öl-Kunstharzsiegel besteht aus Akrylharzen und trockenen Ölen. Es ist also eine Parkettversiegelung auf Basis natürlicher Rohstoffe. Lösungsmittel sind aber ebenfalls vorhanden. Auch hier erfolgt die Trocknung durch das Verdunsten der Lösungsmittel. Hierbei sollte die Raumtemperatur mindestens 15 Grad C. betragen. Zusätzlich ist bei dieser Parkettversiegelung für ausreichend Sauerstoffzufuhr zu sorgen.

Die Eigenschaften bei der Ölkunstharzversiegelung überzeugen. Der Film ist elastisch und zugleich rutschhemmend. Bei dieser Parkettversiegelung werden die Poren wesentlich stärker betont, als bei den anderen Methoden. Die Zeit für die Trocknung beträgt ungefähr 10 – 14 Stunden.

Parkettversiegelung – Das Grundsiegel

Beim Grundsiegel handelt es sich um eine Art Grundierung, die für alle obigen Versieglung Systeme erhältlich ist. Hierbei kann maßgebend der Holzfarbton beeinflusst werden. Die grundierten Stellen werden dann später bei der Parkettversiegelung wesentlich heller. Das Grundsiegel sollte aber mit dem jeweiligen System genau abgestimmt werden. Neben dem natürlichen Charakter bleibt so später bei der Parkettversiegelung die Holzfläche atmungsaktiv. Abrissfugen sind im Grunde später nicht zu erwarten.

Weiter geht es in unserer Reihe mit den Dielen.

Bild: Jessica HIckman/Flickr.