Pflaster verlegen

Es gibt viele Gründe, um ein Pflaster verlegen zu wollen. Das Grundstück oder die Einfahrt soll verschönert werden. Oder ein Carport soll entstehen, wofür auch das Thema Pflaster verlegen ansteht. Die neuen Pflaster zu verlegen, kann einfach durchgeführt werden. Jeder Heimwerker, der über ein wenig Zeit verfügt, sollte die Verlegearbeiten problemlos bewältigen. Damit es reibungslos klappt, haben wir zum Pflaster verlegen einen kurzen Ratgeber verfasst. Vor dem Verlegen, geht es aber um die Steine. Welche Steine sollen verlegt werden, wie soll das Ganze am Ende aussehen sind wichtige Fragen, die bereits im Vorfeld geklärt werden sollten.

Pflaster verlegen – So geht’s

Um das Pflaster verlegen zu können, gibt es die Steine im Baumarkt und mittlerweile sogar im Internet zu bestellen. Ideal, um den Weg, die Einfahrt oder sonst wo im Garten das Pflaster verlegen zu können. Wer es besonders hübsch und natürlich wünscht, sollte zu einem Naturstein greifen. Schlicht und ebenfalls günstig sind die einfachen Steine aus Beton. Gehobener und eleganter sind Granitsteine, die besonders dekorativ auf der Terrasse wirken können. Granit ist sehr robust und pflegeleicht und kann mehrere Jahrzehnte überstehen. Grundsätzlich sollten Sie bei der Auswahl darauf achten, dass die Steine frostbeständig sind. Farblich gibt es für das Pflaster verlegen übrigens ebenfalls eine große Auswahl. Die Steine müssen nicht immer nur schwarz oder weiß sein. Es kann auch sehr farbig zugehen.

Das Muster beim Pflaster verlegen sollte zudem im Voraus durchdacht werden. Hilfreich hierzu sind auch Skizzen, die im Vorfeld angefertigt werden. Ganz wichtig beim Verlegemuster sind farbliche Akzente, die durch Steine gesetzt werden. So kann ein zu einheitliches Muster durch den Einsatz von farblichen Steinen aufgefrischt werden.

Pflaster verlegen – Untergrund

Der Fokus beim Pflaster verlegen sollte auf den Untergrund gelegt werden. Dieser muss eben sein. Störender Schmutz oder anderes Material ist vor dem Pflaster verlegen zu entfernen. Ist das erledigt, sollte für das Pflaster verlegen zunächst ein Unterbau erstellt werden. Heimwerker können dazu eine wasserdurchlässige und tragfähige Schicht erstellen, die ebenso frostfrei sein muss. Diese Schicht wird dann mit Sand, Kies oder auch Split bedeckt. Beim Pflaster verlegen kann aber ebenso gut auch Mörtel oder Beton Verwendung finden. Wichtig hierbei: Der Untergrund muss die entsprechenden Lasten tragen können. Soll nach dem Pflaster verlegen darauf ein Carport entstehen, sollte die Tragfähigkeit entsprechend eingeplant werden.

Regeln für eine fachgerechte Verlegung

Beim Pflaster verlegen ist eine Mindestquerneigung von 2,5 Prozent beim Untergrund zu beachten. Bei sehr wasserempfindlichen Böden sollten es 4 Prozent sein. Beim Pflaster verlegen wird eine stabile Randeindeckung benötigt. Hierfür eignen sich Bord- oder Einfassungssteine. Wird ein Fundament aus Beton gesetzt, kann eine Rückenstütze aus Beton gesetzt werden.

Beim Pflaster verlegen sollte zudem an die Entwässerungsrinnen gedacht werden. Das oberflächlich anfallende Wasser muss auf einem kurzen Fließweg zügig abgeleitet werden. Die Längsneigung der Entwässerungsrinne ist beim Pflaster verlegen mit 0,5 Prozent zu bedenken. Das nun eigentliche Verlegen ist in gleichmäßiger Dicke auszuführen. Damit keine unerwünschte oder eintönige Farbkombination entsteht, sind die Steine farblich am besten zu mischen. Besonders schön kann ein Wilder Verbund wirken. Dabei werden die einzelnen Farben einfach wild zusammengefügt. Das spätere Verfugen nach dem Pflaster verlegen kann durch Einfegen oder Einschlämmen erfolgen. Dabei sollten die Fugen vollständig mit Fugenmaterial zu füllen sein. Überschüssiges Fugenmaterial ist nach dem Pflaster verlegen einfach abzukehren.

Übrigens ist beim Verlegen ein Festklopfen zu vermeiden. Wer Unebenheiten grundsätzlich vermeiden möchte und später auf dem Pflaster keine schweren Gegenstände anbauen möchte, kann sich beim Untergrund für ein Splitbett entscheiden. Hier können die Steine einfach flach aufgelegt werden.

Bild: robin byles/Flickr.