Holz spalten

Was für viele ein Urbegriff der Männlichkeit ist, kann aber eben jene Männer schnell verzweifeln lassen. Holz spalten ist nicht nur anstrengend und manchmal sogar gefährlich.- Auch die im Fernsehen oft gezeigte Leichtigkeit ist eher ein Traum. Wer nach wie vor mit der Axt Holz spalten will, wird wohl bereits nach wenigen Minuten körperlich am Ende sein. Auch moderne Hilfsmittel, wie unlängst in der neuen Fake-Serie „Die Höhle der Löwen“ kurz vorgestellt, führen eher zur Belustigung, als das sie tatsächlich bei der beschwerlichen Arbeit entlasten. Handwerkerrat hat deshalb einige Tipps und Tricks rund um das Holz spalten zusammengestellt. Immerhin naht der Winter und dieser könnte dieses Mal besonders lang und kalt werden. Auch das www.holzspalter-portal.de hat dazu einige interessante Ansätze und noch viel wichtiger Maschinen und Hilfsmittel vorgestellt, damit das Holz spalten nicht zur Last wird.

Tipps und Tricks rund ums Holz spalten

Zunächst fällt der Blick auf die Axt. Es ist nach wie vor der Klassiker. Gern genutzt von Handwerkern und Heimwerker. Die Mühe und Last lässt sich danach aber noch tagelang spüren. Doch ohne Brennholz lässt sich der Kaminofen nicht betreiben. Alternativ kann auch bereits fertig gespaltenes Holz gekauft werden. Bei größeren Mengen geht das allerdings schnell ins Geld.

Das Holz spalten ist besonders für Ungeübte schweißtreibend und führt häufig zu Verletzungen. Auch wenn Sie als richtiger Mann glänzen wollen, sollten Sie auf eine Schutzbrille keinesfalls verzichten. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Nachfrage nach Brennholz in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen ist. Trotz dieser hohen Nachfrage ist Holz immer noch günstiger als andere Heizstoffe (z.B. Öl, Gas). Wer sein eigenes Holz spalten möchte, kann recht viel dabei sparen. Mittlerweile gehört das Holz spalten auch schon beinahe zur Pflicht, die direkt mit der übrigen Gartenarbeit verbunden wird.

Der Trick mit dem Reifen

Holz spalten geht vor allem gut mit einem alten Autoreifen. So lässt sich die Arbeit in Rekordtempo erledigen. Der alte Reifen kann dafür einfach an den Hackklotz genagelt werden. Das verhindert, das Holz beim Spalten herunterfällt. Es fällt kein Holz mehr zu Boden, wodurch der Rücken deutlich entspannt wird.

Blick auf die Axt
Der Kopf der Axt sollte hinter deren Scheide breiter sein. Spaltäxte sind dafür zum Beispiel mit einer besonders scharfen Schnittkante versehen. So kann das Holz keilförmig beim Spalten auseinander gedrückt werden. Die Axt wird hierbei parallel zur Faser geführt. Manchmal deutet aber auch schon ein Riss im Holz auf die Schnittfläche hin. Frisch geschlagenes Holz sollte danach schnell weiter verarbeitet werden. Umso länger es trocknet, desto schwieriger wird es nachher beim Holz spalten.

Schutzkleidung nie vergessen

Wer Holz spalten möchte, sollte die Schutzkleidung nie vergessen. Arbeitshandschuhe sollten rutschhemmend, Schuhe mit Stahlkappen versehen sein. Eine Schutzbrille oder alternativ ein Helm mit Visier sind ebenfalls eine unbedingte Empfehlung.

Doch zum Holz spalten wird nicht immer die Axt benötigt. Ein Holzspalter kann vieles vereinfachen. Je nach Bedarf und Leistung gibt es den Holzspalter in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Dabei variiert die Energieversorgung der Geräte genauso wie dessen Leistung und die maximale Scheitlänge. Normale Geräte können über die Steckdose betrieben werden. Besonders leistungsstarke hingegen kommen mit einer normalen 230 Volt-Steckdose nicht aus.

Bild: Michael E./Flickr.