Gebäudeversicherung

Seitdem sich unser Klima ständig wandelt, ist eine Gebäudeversicherung heute notwendiger, denn je. Dabei dient diese als Schutz vor vielen äußeren Gefahren. Wir erinnern uns dabei aktuell an Christian. Ein Sturm, der erst vor kurzer Zeit für hohe Schäden sorgte. Bei Sturm und Orkan entstehen die Schäden zu 70 Prozent in der Regel am Haus. Ab Windstärke 7/8 übernimmt die Gebäudeversicherung den entstandenen Schaden. Nebengebäude wie zum Beispiel Gartenhäuser und Garagen sind aber meistens nur mit einem Zusatzvertrag eingeschlossen.

Die eigenen 4-Wände sind ständig bedroht. Ohne Versicherung droht das finanzielle Aus!

Neben Sturm und Hagel sind auch andere Gefahrenpunkte mitversichert. Als Stichwörter sind hier zu nennen: Brand und Leitungswasser (Rohrbruch). Zusätzlich lassen sich Elementarschäden über die Gebäudeversicherung absichern. Dazu gehören zum Beispiel auch Klima- oder Heizungsanlagen. Wird der Hauskauf oder –Bau über einen Kredit finanziert dient die Gebäudeversicherung ebenfalls zur Absicherung des Kreditgebers. Seit bereits 1994 kann dabei die Versicherungsgesellschaft frei gewählt werden.

Gebäudeversicherung – Unterschiede sind groß

Seitdem klimatisch bedingte Unwetter zunehmen, hat sich die Versicherungsbranche drastisch geändert. Auch im Bereich der Gebäudeversicherung ist dieser Trend zu erkennen. Die Policen Beiträge unterscheiden sich von Gesellschaft zu Gesellschaft bis zum hohen zweistelligen Prozentbereich. Wer darauf achtet, kann bei der Gebäudeversicherung pro Jahr viel Sparen, ohne auf Leistung verzichten zu müssen. Das zeichnet sich sowohl bei dem Grundbetrag als auch bei den Zusatzverträgen aus. Ein voreiliger Abschluss sollte nicht stattfinden. Nutzen Sie immer einen Vergleich. Mit nur wenigen Klicks können Sie einen Vergleich bei www.gebaeudeversicherungvergleich.de oder bei www.financescout24.de vornehmen. Dabei reichen wenigen Angaben aus, um zu erfahren, wie hoch das Einsparungspotenzial sein kann. Gleiche Leistungen und kompetenter Service bedeuten nicht automatisch auch den gleichen Beitrag. So kommt es zu Unterschieden pro Jahr von 250 – 660 Euro. Wohlgemerkt: Bei identischer Leistung und Gefahrensabdeckung. So lassen sich mit einem Vergleich mehrere Tausend Euro in nur wenigen Jahren sparen.

Gebäudeversicherung – Worauf achten

Die Gebäudeversicherung bewahrt Sie im Schadensfall vor dem finanziellen Ruin. Aber auch nur dann, wenn Sie eine wirklich gute Gebäudeversicherung abgeschlossen haben. In der Regel wird die Absicherung als gleitende Neuwertversicherung erfolgen Der Vorteil hierbei: Kommt es zu einem Totalschaden, zahlt die Versicherung den Wiederaufbau zu den jeweils aktuellen Baupreisen.

Achten Sie beim Abschluss generell auf wichtige Zusatzleistungen in der Gebäudeversicherung. Sinnvoll sind dabei die sogenannten Deckungserweiterungen. Viele Tarife schließen dann auch die Aufräumkosten mit ein. Und diese können nach einem Totalschaden (giftiger Brandschutt, Heizöl Entsorgung) in ungeahnte Höhen steigen.

Jeder Schutz sollte immer individuell gestaltet werden. In der Regel ist das problemlos möglich. Bei einem großen Garten mit vielen Bäumen sollten diese zum Beispiel generell in den Aufräumkosten enthalten sein. Sinn macht es, alle Gefahren zunächst einmal zu erfassen. So kann dann eine individuelle Aufnahme in die Gebäudeversicherung erfolgen. Solaranlagen lassen sich meistens besser über andere Versicherungsformen absichern. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber Solar.

Auf Elementarschäden achten

Schäden durch Naturereignisse nehmen in den nächsten Jahren zu. Einige Gefahren (wie z.B. Hochwasser) sind fast gar nicht mehr versicherbar. Andere hingegen wie Schneelasten, Starkregen und auch Erdbeben können als Zusatz in der Gebäudeversicherung erfasst werden. Dabei wird dann eine zusätzliche Elementarversicherung abgeschlossen, die sich oft in die Gebäudeversicherung eingliedert. Doch das Wichtigste: Lassen Sie sich Zeit und vergleichen Sie! Denken Sie neben der Versicherung aber auch an einen Rauchmelder. Dieser kann Gefahren bereits im Vorfeld andeuten.

 

Bild: Gabriele Planthaber/pixelio.de; Harald Schottner/pixelio.de