Bio Erdgas findet überall Verwendung

Schon lange ist Bio Erdgas, geht es um Erneuerbare Energien, ein fester Begriff. Das sogenannte Bio Erdgas erweist sich dabei als sehr vielseitig. So können daraus mit einfachen Schritten sowohl Wärme, Strom als auch Kraftstoff gewonnen werden. Insbesondere erweist sich Bio Erdgas als guter Kombinator zu anderen Erneuerbaren Energien. Zum Beispiel für Windkraft und Solarenergie, die als nicht sonderlich zuverlässig gelten. Das Erdgas kann dann die zuverlässige Energieversorgung unterstützen.

Wie wird Bio Erdgas gewonnen

Die Gewinnung von Bio Erdgas erfolgt auf speziellen Brach- und Stilllegungsflächen. Hier werden Energiepflanzen angebaut, die ebenfalls auch als nachwachsende Rohstoffe bezeichnet werden. Zu den Pflanzarten gehören zum Beispiel: Zuckerhirse, Zuckerrüben, Gräser, Grünroggen oder auch der Energiemais. Verwertet werden aber nur Teile der Pflanzen, die in der Regel für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind. Am effizientesten erweist sich dabei der Energiemais. Er ist nicht nur gegenüber den anderen Pflanzen besonders robust, sondern erbringt auch den größten Methanertrag. Insgesamt wird für den Anbau in Deutschland dafür nur ein geringer Teil von landwirtschaftlich genutzten Flächen benötigt. Um die 2 Millionen Hektar (von 16,7 Mill. Hektar) werden so für den Bio Erdgas Anbau genutzt.

Abfall- und Rohstoffe für Bio Erdgas
Neben dem reinen Pflanzenanbau werden aber auch Abfall- oder Reststoffe verwendet. Häufig kommen diese aus der Landwirtschaft. Dafür eignen sich insbesondere: Schweine- oder Rindergülle. Aber auch Lebensmittelreste finden für das Erdgas Verwendung. So nutzt man dafür zum Beispiel die Substrate aus der Lebensmittelindustrie als auch den Bioabfall. In der Nutzung zeigte sich dabei, dass diese Abfälle einen hohen Methanertrag erzeugen können.

Erdgas wird immer beliebter

Beim Energieverbraucher wird Erdgas immer beliebter. Immerhin bietet sich damit tatsächlich ein nachhaltiger Weg, um das Klima zu schützen. Einige Anbieter lassen sich in diesem Zusammenhang sogar weitere Punkte einfallen, um das Klima noch effektiver zu schützen. Ein Blick als Beispiel fällt hierzu auf den bio erdgas Anbieter wemio.de. Der Erdgasanbieter, mit Sitz im Norden, wurde in der letzten Zeit beinahe regelmäßig ausgezeichnet (Stiftung Warentest, Check24, Verivox, etc.). Im Angebot befindet sich ein günstiges Erdgasprodukt. Für jeden neuen Kunden bietet wemio.de eine zusätzliche Waldaktie an. Damit wird zum Beispiel der Landesforst in Mecklenburg Vorpommern unterstützt. Immerhin werden pro verkaufter Aktie fast 10 m² Wald neu angepflanzt. Die letzten verehrenden Hochwasser haben gezeigt, dass wir unbedingt wieder mehr Waldflächen benötigen.

Aber unabhängig von der Waldaktie konnte sich der Erdgasanbieter in den letzten Jahren konsequent als günstiger aber auch zuverlässiger Partner etablieren. Beliefert werden sowohl Verbraucher als auch Gewerbekunden in ganz Deutschland. Immer wieder ergeben Preisvergleiche, das wemio.de einfach wirklich günstig ist und so beim Sparen deutlich behilflich sein kann. Wie schnell und einfach ein Wechsel erfolgen kann, zeigt Stiftung Warentest auf. Wemio.de bietet neben Erdgas aber auch Ökostrom aus regenerativer Energie an. Ein großer Vorteil beim Anbieter aus dem Norden ist aber auch die Reduzierung auf das Wesentliche. Die späteren Rechnungen sind einfach und auch für Laien sofort verständlich. Ein Novum gegenüber anderen Mitbewerbern.

Wie funktioniert eine Bio Erdgas Anlage

Ein kurzer Blick auf die Funktionsweise der Bio Erdgas Anlagen, soll die Effizienz verdeutlichen. So besteht eine solche Anlage, die Gülle oder auch Pflanzen einsetzt aus einem Fermenter (gelegentlich werden auch mehrere eingesetzt). Sowie einem Biomasselager und einem Gärrestlager. Die Gülle wird dabei zunächst in den Annahmegruben gelagert und vor dort aus in den Fermenter gepumpt. Die Energiepflanzen werden in der Regel von Mai bis Oktober geerntet und dann in einem eigenen Silo gelagert. Durch eine luftdichte Abdeckung kommt es dabei zu einer Konservierung. Nach und nach wird dann diese Silage in die Substratannahmegrube transportiert. Dort vermischt sich die Energiepflanzensilage mit Gärresten und Gülle und wird so in kleinen Portionen später in den Fermenter eingeführt.

Wird jedoch eine Abfallvergärungsanlage eingesetzt, ist der Aufwand um einiges höher. So muss zum Beispiel zur Reinigung die Anlage zunächst auf 70 °C erhitzt werden. Unter Umständen sind die Abfälle sogar vorher zu verkleinern und von Fremdverschmutzungen (Glas, Steine, etc.) zu befreien.

Herstellung Bio Erdgas
Der Fermenter ist die Basis für eine Bio Gasanlage und ist praktisch ein großer Stahlbottich (alternativ auch oft ein Becken aus Beton). Im Fermenter selbst kommt es zum Vergärungsprozess, welcher unter Luftabschluss stattfindet. Im Inneren herrschen Temperaturen um die 40 ° C, damit sich die Mikroorganismen entwickeln können. Das Gärsubstrat wird dabei mit verschiedenen Rühreinrichtungen durchmischt, welches zugleich auch das Entweichen des Gases ermöglicht. Das so entweichende Gasgemisch wird mit einer dehnbaren Folienhaube über dem Fermenter gesammelt und enthält oft einen Methangehalt von 40 – 60 Prozent.

Aufbereitung zu Bio Erdgas
Nun bedarf es noch mehrerer Schritte, damit Bio Erdgas entstehen kann. Das Gas muss dabei getrocknet und entschwefelt werden. Bei diesen Vorgängen, die als Veredlung bezeichnet werden, wird der Methangehalt angehoben und zugleich werden ungewünschte Begleitstoffe einfach beseitigt. Ist diese Aufbereitung nun abgeschlossen, ist das Bio Erdgas praktisch fertig zur Nutzung. Es kann dann als Bio Erdgas in das öffentliche Netz eingespeist werden. Von der Qualität entspricht es dem uns bekannten fossilen Erdgas. Die Einspeisung erfolgt mit Kompressoren, dabei wird der Druck für die Gasleitungen verdichtet, wodurch der Energiegehalt genau berechnet werden kann.

Fazit Erdgas

Bereits im Jahre 2012 waren bislang mehr als 87 solcher Anlagen für die Gewinnung für Bio Erdgas im Einsatz. In diesem Jahr rechnet man mit mehr als einer Verdoppelung. Das führt auch dazu, das Erdgasanbieter wie wemio.de Energie zu günstigen Konditionen an Verbrauchern weitergeben können.

 

Bild: Silke Bogorinski / pixelio.de; James Rickwood/Piqs; HermannFalkner/sokol/Flickr