Fassade aufwerten

Nach einigen Jahren/Jahrzehnten kann es notwendig werden, die Fassade aufwerten und auszubessern. Die Jahre und die Witterung hinterlassen zahlreiche Spuren an der Außenwand. In der Regel macht es Sinn, um die Fassade aufwerten zu können, einfach eine Nass-Reinigung mit klarem Wasser vorzunehmen. Mit einem Dampfstrahler und heißem Wasser können nicht nur Schmutzpartikel, sondern auch ein Großteil der Schadstoffe abgewaschen werden. Chemische oder mechanische Reinigungsverfahren (z.B. Fassade aufwerten durch Sandstrahlen, Anschleifen, Laugen, Säuren, etc.) sollten hingegen nur in einem geringen Umfang angewandt werden. Notwendig werden diese Verfahren jedoch, wenn zum Beispiel Graffiti-Reste entfernt werden müssen. Immer häufiger kommt es zu der Schmiererei. Das Entfernen und sachgerechte Reinigen kostet häufig mehrere tausend Euro. Teilweise müssen sogar nach dem Beseitigen, um die Fassade aufwerten zu können, Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Da die Graffitifarben einen hohen Anteil an Lösungsmittel enthalten, dringen die Farbpigmente mehrere Millimeter tief in den Sandstein oder andere Baustoffe ein. Wird das Graffiti nun entfernt, passiert es häufig, das Beschädigungen an der Oberfläche zurückbleiben. In diesem Fall reicht es also nicht, einfach nur die Schmiererei zu entfernen, um die Fassade aufwerten zu können.

Fassade aufwerten – Optische Tipps

Wer die Fassade aufwerten möchte, denkt dabei aber nicht nur an Sanierungen und Schmutzentfernung. Es sind häufig auch optische Punkte. Accessoires, die dazu dienen sollen, die Fassade in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Außenlampen mit auffallender Optik, oder klassischen Designelementen können dazu beitragen. Aber auch Pflanzenarrangements rund um die Fassade, können dieses bewirken. Eine andere Möglichkeit, um die Fassade aufwerten und in neuem Glanz zu erscheinen zu lassen, sind zum Beispiel moderne Design Vordächer, wie zum Beispiel von glas-vordach-nrw.de, welche vorzugsweise aus Glas oder transparenten Baustoffen bestehen. Durch die Transparenz wird Großzügigkeit vermittelt. Wer sich hingegen für ein Vordach aus Beton oder undurchsichtigen Materialien entscheidet, schafft optische starke Begrenzungen, die den Eingang wesentlich kleiner erscheinen lassen. Zur Stabilität wird das Glas-Vordach zum Beispiel mit Edelstahlschienen und Haltern versehen. Daraus entsteht schnell ein Eyecatcher, der den Eingang besonders betont und hervorhebt. Die Vordächer eignen sich sowohl für normale Einfamilienhäuser und insbesondere großen Mietshäusern. Verbund-Sicherheitsglas mit einer angriffshemmenden und splitterbildenden Eigenschaft sorgt für die nötige Sicherheit.

Fassade aufwerten – Der Neuanstrich

Ist für den Punkt „Fassade aufwerten“ jedoch ein Neuanstrich erforderlich, müssen einige Punkte beachtet werden. In der Regel ist es kein Problem, wenn die Fassade in der alten Farbe neu aufgewertet werden soll. Wünscht der Hausherr jedoch eine andere Farbe, ist das häufig nur in eingeschränktem Umfeld möglich. Wer die Fassade aufwerten und neu gestalten möchte, kann nicht einfach –wie derzeit in einem Werbespott gezeigt- alles schwarz anstreichen. Die Fassadenfarbe muss sich der Umgebung anpassen. Besonders hoch sind die Auflagen (Gestaltungssatzung) bei einem historischen Stadtkern. Hier ist es sinnvoll, zunächst mit dem Bauamt Rücksprache zu halten.

Die Farbe zum Fassade aufwerten, soll nicht nur das Objekt optisch wieder schöner erscheinen lassen, sondern natürlich auch vor Wind und Wetter schützen. In der Regel ist es mit einem Farbanstrich allerdings nicht getan. In den meisten Fällen werden ein Sperranstrich, ein Schutzanstrich und ein Schmuckanstrich erfolgen. Der Ausdruck Anstrich ist hierbei allerdings eher umgangssprachlich. Für den Maler handelt es sich dabei natürlich um eine Beschichtung, wenn es darum geht, die Fassade aufwerten zu wollen.

Fassade aufwerten – Transparenter Anstrich
Bei mineralischen Baustoffen kommen häufig transparente Anstriche zur Anwendung. Geläufig werden diese auch als Regenhaut oder Fassadencreme bezeichnet. Dabei bilden die transparenten Anstriche auf Klinger, Putz oder zum Beispiel Ziegel eine unsichtbare Schutzschicht, die vor Feuchtigkeit und Schadstoffen schützen soll. Problemlos können sie mit einem Pinsel oder einer Lammfellrolle aufgetragen werden. Kurz danach zieht der Anstrich wie eine Creme in den Baustoff ein.

Mehr gibt es demnächst im 2. Teil …

Bild: Mathias Liebing/Flickr.