Was passiert mit dem Bauschutt

Wir haben immer wieder über Renovierungen und Sanierungen gesprochen und Tipps und Tricks dazu vorgestellt. Am Ende bleibt aber eine interessante Frage. Was ist mit dem ganzen Dreck und Müll, der nach einem intensiven Umbau zurückbleibt? Also speziell auch der Bauschutt. Ein Punkt, den Heimwerker zunächst ganz vergessen und der in den wenigsten Ratgebern erwähnt wird. Wird das Bad oder gar das ganze Haus saniert bzw. nur renoviert, sind die Müllberge voller Bauschutt groß. Oft geht es dabei nicht ohne Container. Die meisten Arbeiten werden in Eigenregie durchgeführt, aus diesem Grund kommt der Gedanke an den Bauschutt erst am Ende der Arbeiten. Häufig fangen damit die eigentlichen Probleme an.

Was ist unter Bauschutt zu verstehen

Wie gesagt, fallen Müll, Dreck und der reguläre Bauschutt an. Doch was versteht sich unter diesem eigentlich? Schnell gesagt gehören dazu Betonreste, Ziegel, Bad Reste (z.B. Waschbecken, Toilette, Badewanne aus Keramik, etc.), Backsteine, Mörtel, Putz aber auch Straßenmaterial. In der Regel besteht der Bauschutt aus mineralischen Grundstoffen und kann so später wieder recycelt werden. Ideal eignet er sich dann für Lärmschutzwälle oder den Straßenbau. Die Anwendungen für den recycelten Bauschutt sind vielfältig.

Generell sollte aber auch beachtet werden, was nicht hineingehört. In den Bauschutt gehören zum Beispiel keine Farbreste oder Beschichtungen. Tapetenreste, Gips, Kunststoff und zum Beispiel Lösungsmittel haben ebenfalls im Bauschutt nichts zu suchen. Oft kommen da die nächsten Probleme. Kaum ein Heimwerker trennt seinen Müll nach der Renovierung oder Sanierung. Das wäre häufig auch viel zu aufwendig.

Bauschutt vom sonstigen Müll trennen

Damit Heimwerker nun nicht von vorne beginnen und den Bauschutt vom Müll aussondern müssen, gibt es in der Regel eine einfache Sache. In Berlin ist das zum Beispiel Gang und Gäbe. In der Hauptstadt wird seit Jahren überall saniert, renoviert und neu gebaut. Für den Bauschutt wird dabei einfach die Bauschuttentsorgung in Berlin beauftragt. Diese übernehmen zum Beispiel auch die vorherige Entrümpelung von Dachböden oder führen professionelle Wohnungsauflösungen durch. Das Beispiel für Berlin gibt es mittlerweile eigentlich in jeder Stadt. Die Dienstleister stellen sich individuell auf die Wünsche der Heimwerker ein und sorgen dafür, dass Bauschutt und Müll gemäß den gesetzlichen Auflagen einfach entsorgt wird.

Dort wird nicht nur der Bauschutt getrennt, einige Dienstleister übernehmen zugleich auch einen Teil des Recyclingverfahrens. Dabei wird der Beton sachgerecht gemahlen und für die Wiederverwendung aufgearbeitet. Auch für die Verfüllung wird der Bauschutt immer wieder gerne genommen, ebenso wie er im Straßenbau Verwendung findet. In der letzten Zeit wird Bauschutt aber auch bevorzugt auf Müllhalden genutzt, um dort als Verdichtungsmaterial eingesetzt zu werden. Insgesamt ist die Alternative über den externen Dienstleister für Heimwerker oft die beste Möglichkeit, wenn eine Renovierung oder Sanierung ansteht. So bleibt das dicke Ende erspart.

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