Gerüst für den Hausbau

Jahr für Jahr freuen sich Bauherrn immer wieder erneut über den ersten Spatenstich zu den eigenen vier Wänden. Vor allem die Bauzeit ist aufregend und versetzt die Gemüter dabei immer wieder in die unterschiedlichsten Stimmungen. Ein Gerüst wird beim Bau in den unterschiedlichsten Phasen benötigt. Zwar können einige Arbeiten an der Fassade und dem Dach durchaus mit Leitern durchgeführt werden. Doch eben nicht alle Punkte lassen sich damit wirklich erreichen. Zum anderen wäre es zudem auch leichtsinnig und gefährlich (und nicht gerade professionell), würde man normale Leitern für den Hausbau nutzen.

Kosten für den Gerüstbau

Als Bauherr wird man in der Regel ein Gerüst mieten. Die Angebote dazu sind vielfertig. Die Kosten berechnen sich dabei grundsätzlich nach Quadratmetern oder einem Festpreis. Auch die Standzeit (üblich 2 – 8 Wochen) fließt in die Kalkulation für das Gerüst mit ein. Abhängig ist der Preis auch von der Lage. In größeren Städten dürfte der Quadratmeterpreis um die 1 – 2 Euro höher liegen als in kleineren Städten oder Gemeinden. Anhand dieser Daten lässt sich ein Preis von 4,50 – 8 Euro pro Quadratmeter bemessen. Zusätzlich können Kosten für Anfahrt und Aufbau entstehen. Einige Anbieter ziehen diese Kosten aber als inklusive in den Quadratmeterpreis ein. Kommen Hänge oder sonstige Erschwernisse hinzu, werden fast immer Aufschläge berechnet. Grob gerechnet sollten Sie für ein normales Einfamilienhaus um die 1.200 – 2.200 für die Gerüstmiete einberechnen. Wird die Standzeit überschritten, kommt es in der Regel pro Tag zu weiteren Gebühren. Aus diesem Grunde sollten Arbeiten mit einem Gerüst sehr effizient geplant und durchgeführt werden. Um hohe Kosten zu vermeiden, bietet sich unter Umständen ein Rollgerüst an. Dieses lässt sich leicht verschieben und erweist sich in den Kosten günstiger. Bevor Sie sich entscheiden, ist es ratsam, mehrere Handwerker anzuschreiben und um einen Kostenvoranschlag zu bitten. Notieren Sie auf der Anfrage, dass verschiedene Betriebe angefragt werden, reagieren einige besonders zuvorkommend im Preis. Weitere Punkte hierzu bietet auch der Gerüstbau.

Statt mieten, günstig kaufen

Alternativ können Gerüste auch direkt gekauft werden. Ein seit Jahren im Markt befindliche Anbieter offeriert Gerüste bereits ab 10 Euro / Quadratmeter. Auch ein späterer Rückkauf ist denkbar. Das kann für viele Bauherrn durchaus eine interessante Alternative sein. Besonders dann, wenn das Gerüst für eine längere Standzeit benötigt wird. Oder aber eine Wiederverwendung in absehbarer Zeit geplant ist. Wer sich für gute Qualität und günstige Preise interessiert, sollte hier weiterlesen.

Gerüste für Handwerksbetriebe

Anbieter der Mietgerüste finden sich bei vielen handwerklichen Betrieben. Der Service ist dabei entweder nur aus der Anlieferung bestehend oder beinhaltet einen Zusammenbau vor Ort. Je nach Bedarf erhalten Bauherrn dort das passende Gerüst, abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse. Die Handwerker kommen mit Anforderung an den Bau Ort und nehmen genaue Abmessungen vor. Nur so lassen sich Fehlberechnungen vermeiden. Die Handwerker selbst erwerben dabei in Fachbetrieben die Gerüste. Dabei kommt es vor allem auf gute Qualität und Preise an. So vertrauen kleine und große Handwerksunternehmen der Cetrac. Ein Unternehmen, das sich auf Gerüste spezialisiert hat und diese bereits ab 10 Euro / Quadratmeter anbietet. Aber auch Ankäufe werden gerne vorgenommen.

Aufbau: Was sollte beachtet werden

Das Gerüst selbst muss nicht unbedingt vom Anbieter aufgebaut werden. Manchmal kann auch der Bauherr selbst die Montage übernehmen. Eine größere Kostenlast entfällt. Übernehmen sollten Sie sich dabei aber nicht. Die Selbstmontage lohnt nur bei kleinen Gerüsten, wie einem Rollgerüst. Direkte Einrüstungen sollten immer vom Fachbetrieb vorgenommen werden. Achten Sie dabei vor allem auf die Standfestigkeit. Entscheidend dafür sind die diagonalen Verstrebungen. Diese sollen das seitliche Umkippen verhindern. Der Standfuß muss auf einem festen Untergrundausgerichtet werden. Hierzu eignet es sich, ein dickes Holzbrett zu nutzen. Eine Verankerung ist bei Gerüsten oft notwendig. Diese erfolgt am Haus und sorgt auch bei Sturm für einen sicheren Halt.

Wenn Sie das Gerüst aufgrund der Lage auf öffentlichen Flächen errichten oder dieses auf solche hinausragt, ist eine Rücksprache mit dem örtlichen Ordnungsamt vielfach erforderlich. Blinklicht und Absperrband werden dann zur Pflicht. Je nach Bundesland und Stadt können dabei die Auflagen unterschiedlich ausfallen.

Bild: Alles Banane/Flickr.; Status 6/Flickr.; henteaser/Flickr.