Geräte für die Baustelle

Handwerker arbeiten nur selten im Büro. Für viele führt der Weg zur Arbeit häufig auf Baustellen oder zu anderen Orten, wo Schmutz und Chaos an der Tagesordnung stehen. Dreckige Schuhe, schmutzige Kleidung sind daher vollkommen normale Zustände. Immerhin wird auf den Baustellen hart gearbeitet. Ein Merkmal vieler Handwerker. Dass sich die normalen Smartphones oder Laptops für die Baustelle nicht eignen, ist dabei mehr als verständlich. Immerhin sind Stöße und Schmutz ein ständiges Begleitwerk für die Geräte. Aber auch die Geräuschkulisse ist anders als auf der Straße oder im Büro. Die Geräte für den Handwerker müssen also so einiges Leisten und vertragen können. Viele Betriebe stellen für Ihre Mitarbeiter häufig sogar spezielle Geräte zur Verfügung, die sich besonders robust zeigen. Was ein Handy oder ein Notebook aushalten muss, haben wir nachfolgend einmal aufgeführt.

Baustelle und Handy

Das Handy gehört auf jede Baustelle. Handwerker müssen ständig erreichbar sein. Ein Smartphone jedoch macht auf der Baustelle nur wenig Sinn und ist viel zu anfällig. Schmutz und Stöße würden diesem ein jähes und vor allem schnelles Ende bereiten. Viele Hersteller haben sich daher bereits seit Langem auf diesen Bereich konzentriert.

Baustelle: Das muss ein Handy können

  • Stöße aushalten, auch wenn es auf einen Stein fällt,
  • Wasserdicht sollte es sein
  • Schmutz sollte dem Handy auf der Baustelle nichts anhaben können
  • Geräuschumgebung muss der Baustelle anpassbar sein
  • Lange Akku-Zeit

Somit sollte ein Handy also Schmutzwasser und Stöße ohne Weiteres aushalten können. Dafür kommen jedoch nur wenige infrage. Besonders, wenn es darum geht, das Gerät der Geräuschumgebung anzupassen. Besonders beliebt ist das Samsung B2100, welches auch ruhig einmal in die Pfütze fallen kann.  Aber auch das Samsung B2710, das sogar zusätzlich über eine robuste 2 Megapixelkamera verfügt und ebenfalls nach dem Standard IP67 für die Baustelle verifiziert ist. Wer dennoch nicht auf ein Smartphone verzichten möchte, kann dafür seine Blick auch auf das Motorola Defy richten. Es ist kratzfest und staubdicht. Eine gute Wahl immer dann, wenn es mal etwas hektischer auf der Baustelle zugeht.

Baustelle und Laptop

Was für das Handy gilt, lässt sich auch auf das Notebook übertragen. Dieses gehört mittlerweile für viele Handwerker zum Standard. Ein normales Gerät kann aber kaum auf der Baustelle eingesetzt werden. Es muss Stöße abkönnen, genauso wie auch Spritzer und Schmutz. Besonders der Feinstaub macht vielen Notebooks zu schaffen. Speziell für die Baustelle bieten einigen Hersteller sogenannte Outdoor-Notebooks an, die auch gerne als Toughbook bezeichnet werden. Panasonic hat ein Toughbook mit einem 13,3-Zoll-Display im Angebot. Mit einem recht leuchtstarken Bild zeigt es sich auch durch sein Magnesiumgehäuse sehr widerstandsfähig. Die Festplatte ist mit einer vibrationsdämpfenden Ummantelung geschützt. Damit kann das Notebook selbst einen Sturz aus 90 Zentimeter Höhe überstehen. Bis zu – 20 ° Grad schafft es problemlos. Alle Fugen und Abdeckungen sind versiegelt. Wasser und Staub können nicht eindringen. Auch Dell bietet mit seinem Latitude ATG ein Notebook, das selbst dem Militärstandard entspricht. Handwerker, die aber nur einen Grundschutz benötigen, sollten ihren Blick auf das Thinkpad T61 von Lenovo werfen. Stoßgedämpft und mit einem Schutzrahmen versehen eignet es sich vor allem für den gelegentlichen Einsatz auf der Baustelle.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de