Carport Baugenehmigung

Carports werden immer beliebter. In vielen Formen und Versionen können diese einfach an das Haus angepasst, oder auch als freistehende Version im Garten montiert werden. In nur kurzer Zeit ist der neue Carport bereits aufgebaut. Eine kleine Herausforderung für den Heimwerker und Handwerker. Carport Bausätze können maßgeschneidert angeliefert werden. Doch vor dem Vergnügen steht die behördliche Pflicht entgegen und die kann in Deutschland sehr umfangreich und nervlich belastend sein.

Ihr Nachbar

Ihr Nachbar gilt unter Umständen als wichtigstes Bindeglied. Befindet sich der neue Carport zu dicht am Nachbarschaftsgrundstück, kann Ihr Nachbar Nein sagen. In vielen Bundesländern hat er dann Erfolg. Zusätzlich benötigt ein Carport oft eine Baugenehmigung. Identisch wie bei einem Wintergarten oder Gartenhaus. Erkundigen Sie sich also bereits vor der Bestellung bei Ihrer Stadt oder Gemeinde. Und sorgen Sie für ein gutes Verhältnis zum Nachbarn. Zuständig ist das Bauverwaltungsamt.

Welche Unterlagen werden benötigt

Alle Unterlagen erhalten Sie in der Regel von dem Verkäufer. Zu diesen gehören:

  • Statik
  • Bauzeichnung im Maßstab 1:100
  • Baubeschreibung, detailliert

Weitere Unterlagen wie folgt:

  • Lageplan (1:500)
  • Flurkarte

Alle Unterlagen sind dann mit dem jeweiligen Bauantrag an das zuständige Amt zu übersenden. Bei den Bearbeitungszeiten kommt es zu unterschiedlichen Angaben. Im Schnitt  sollten Sie deshalb mit 2 – 3 Monaten rechnen. Es gab aber auch positive Beispiele, in denen bereits nach nur kurzer Zeit eine Genehmigung übersandt wurde. Gleichzeitig ließen sich ebenso Ämter finden, die nach 6 Monaten noch keine Entscheidung getroffen hatten. Liegt die Genehmigung jedoch erst einmal vor, wird für Heimwerker und Handwerker der Aufbau zum Kinderspiel. Carports lassen sich als Bausatz in fast jedem Material bestellen. Vom Klassiker, also den Holz-Carport bis zum Alu-Carport oder überdachten Glas-Unterstellplatz.

 

 Artikelbild von Heinz Werner, pixelio.de