Für viele Heimwerker ist es immer wieder eine wichtige Frage, ob ein Aufzug nachträglich eingebaut werden kann. In der Regel ist das nicht einmal so problematisch. Allerdings müssen Heimwerker mit entsprechenden Kosten rechnen. Bei Mehrfamilienhäusern kann das den Wert, wird ein Aufzug nachträglich eingebaut, deutlich erhöhen. Vor allem, da die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird, kann eine solche Maßnahme langfristig Sinn ergeben.
Aufzug nachträglich im bestehendem Gebäude
In einem bestehenden Gebäude einen Aufzug nachträglich einzubauen ist fast immer möglich. Sowohl in erst kürzlich errichteten Gebäuden als besonders in Altbauten. Gerade in Häusern mit mehr Stockwerken ist es für die Zukunft oft unausweichlich einen Aufzug nachträglich einzubauen. Ab der dritten Etage lassen sich ohne einen Fahrstuhl die Wohnungen nur noch schwierig vermieten. Der Wertzuwachs kann bedeutsam sein.
Aufzug nachträglich – Individuelle Wege
Um einen Aufzug nachträglich einzubauen, werden in der Regel individuelle Wege genutzt. Einen festen Plan gibt es dafür pauschal nicht. In einigen Fällen lässt sich im Treppenhaus ein schmaler Aufzug nachrüsten. Es muss aber beachtet werden, das ausreichen Platz vorhanden sein muss, damit auch ein Rollstuhl genügend Platz zu rangieren hat.
Um die Ecke denken
Individuell bedeutet beim Aufzug nachträglich einbauen, auch gelegentlich um die Ecke zu denken. Manchmal kann es notwendig sein, einen Wohnungsteil abzutrennen und zu verkleinern, um ausreichend Platz zu erhalten. Auch ein externer Anbau von außen kann eine Möglichkeit sein. Solange das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht, sind die Anforderungen dafür gering.