Wände richtig streichen

Immer wieder ist es ein Thema, das zu Sprache kommt. Wer seine Wände richtig streichen will, sollte einige Punkte beachten, damit es wirklich gelingt. Nur so lässt sich am Ende ein wirklich perfektes Ergebnis erreichen. Vorweg sei hier vor allem ein kurzer Blick auf den Preis geworfen. In der Regel macht es kein Sinn Wandfarbe günstig einzukaufen. Kaufen Sie lieber bessere Wandfarbe. Die kostet zwar auf den ersten Blick wesentlich mehr, ist aber nach der Verwendung die tatsächlich günstigere Wahl. Hier bei Toom finden Sie hochwertige weiße Wandfarbe, die sie sogar einfach reservieren und abholen können. Billigfarbe deckt nicht gut ab. Während die Qualitätsmarken bereits mit einem oder einem zweiten Anstrich gut abdecken, können bei den No-Name Produkten oft mehrere Anstriche von Nöten sein. Damit sind diese unter dem Strich nicht nur teurer, sondern beanspruchen auch einen erheblich deutlicheren Zeitumfang.

Das Werkzeug

Im Baumarkt gibt es das komplette Werkzeug zum Malen für 3,99 Euro. Bei diesem Angebot wird jeder Schwach. Spätestens beim Streichen werden Sie fluchen! Auch hier gilt: Der Preis sollte nicht im Fokus stehen. Plüsch-Rollen (oder mit Vestan) sind zwar unglaublich billig, aber hinterlassen dafür auch Fasern und Fusseln an der Wand. Zusätzlich brauchen Sie entweder ein Abstreifgitter (wenn die Rolle in den Farbtopf passt) oder besser eine Farbwanne.
Ähnliches gilt für die Pinsel. Finger weg, von zu günstigen Angeboten. Sie werden sich am Ende nur darüber ärgern. Und es lohnt durchaus mehr Geld zu investieren. Sie können die Pinsel ja mehrfach verwenden.

Vor dem Streichen – Die Vorbereitung

Wer einmal in die Heimwerker-Dokus blickt, der sieht alles im schnellen Zeitraffer. Leider entsteht dabei schnell ein falscher Eindruck. Lassen Sie sich Zeit. Es macht keinen Sinn in Eile zu streichen, das Ergebnis fällt danach entsprechend aus.
Bevor die Wände gestrichen werden können, sollte der Raum leergeräumt sein. Dazu gehört auch das Abkleben und Abdecken. Lichtschalter und Steckdosen sind zuvor abzumontieren. Vor dem Abmontieren unbedingt daran denken, den Strom auszuschalten. Prüfen Sie dabei, ob der Strom auch wirklich ausgeschaltet ist!
Sind noch Dübellöcher zu erkennen, sollten diese zeitig vor dem Streichen mit Gips abgedeckt werden. Sollten die Löcher jedoch erhalten bleiben, können Sie Küchenpapier oder Alufolie in die Löcher stecken, damit diese nicht mit Farbe gefüllt werden.
Heizkörper sollten dabei mit einer dünnen Malerfolie stramm abgedeckt werden.

Das Streichen

Sinnvoll ist es zunächst die Ecken mit dem Pinsel zu streichen. Hierbei sollte nicht zu dick aufgetragen werden. Danach kann die Malerrolle zum Einsatz gelangen. Die Rolle sollte hierfür komplett mit der Farbe benetzt sein, ohne zu tropfen. Es gibt übrigens auch Spritz-Freie Farbe. Wir haben es probiert. Es funktioniert.
Der Roller wird nun auf Schulterhöhe angesetzt. Die Farbe wird nun durch Abrollen von oben nach unten verteilt. Haben Sie drei Bahnen fertig, werden diese noch einmal verschlichtet,- also es wird noch einmal über die bereits gestrichene Fläche gestrichen (Farbrolle wird dazu nicht erneut in den Farbeimer getaucht!).

Trocknen

Lassen Sie die Farbe nach dem Streichen in Ruhe trocknen. Nach etwa 6 Stunden zeigt sich, ob ein weiterer Anstrich notwendig ist.

 

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de