Smart Home – Das Thema für Heimwerker

Smart Home für Heimwerker ist das Thema. Eine immer größere Auswahl und mehr Möglichkeiten stehen für das eigene Haus zur Verfügung. Immer mehr Heimwerker legen Bohrmaschine und Schraubenzieher beiseite und widmen sich dem großen Smart Home Thema. Schon heute ist es möglich, fast alle Vorgänge im Haus mit Sprache oder über eine App zu steuern. Die Technik dafür ist bereits vorhanden und lässt sich einfach, mit nur wenig Zeitaufwand integrieren. Die Kosten sind allerdings im gesamten noch hoch, werden im Laufe der kommenden Jahre allerdings sinken. Doch durch die lange Nutzungsdauer und die geschaffene Bequemlichkeit, amortisieren sich selbst jetzt schon die Kosten.

Planung von Smart Home

Beim Smart Home können heute alle modernen Geräte miteinander vernetzt und mit Sprache bedient werden. Das gilt auch für die Kaffeemaschine. Entweder verfügt diese bereits über eine solche Funktion oder es wird eine intelligente Steckdose vorgeschoben.

Nicht nur die Handhabung wird einfacher, somit bequemer. Durch die einfache Steuerung bedeutet das am Ende auch eine Energieeinsparnis. Zu den bisherigen Standardfunktionen beim Smart Home gehören Beleuchtung, Heizung und Alarmanlagen sowie Rollläden. Die Anschaffungspreise sind dabei zwar einmalig noch hoch, amortisieren sich aber durch die lange Nutzungszeit sehr leicht.

Bei der Beleuchtung gibt es heute für das Smart Home sehr unterschiedliche Systeme. Die meisten arbeiten zum Beispiel mit den Sprachsteuersystemen von Google und Amazon Alexa zusammen. So zum Beispiel Philips Hue. Hier wird einmalig eine Bridge (Brücken, die mit der Sprachsteuerung und dem WLAN verbunden wird) benötigt, sowie jeweils die speziellen Glühbirnen, die sich dann einfach mit Sprache oder eine App steuern und sogar dimmen (auch dann, wenn die Lampe nicht über die Funktion verfügt) lassen. Die Glühbirnen liegen je nach Größe zwar wesentlich höher im Preis, sind dafür aber auch 10x so lange nutzbar. Am Ende also sogar günstiger als die normalen Glühbirnen. In den Leuchtmitteln für Smart Home befindet sich ein WLAN Empfänger, der einmalig mit dem System verbunden werden kann. Nun kann jede Glühbirne noch eine eigene Bezeichnung (Nummer, Name, etc.) bekommen und so einfach per Sprache gesteuert werden. Oder auch per App über das Smartphone, das Tablet, etc.

Ähnlich funktioniert das mit der Heizung, den Rollläden und der Alarmanlage. Heimwerker können also die Steuerung fortan über Sprachbefehle und Apps einbinden.

Fernseher und Musik in Smart Home einbinden

Neben den obigen Geräten ist es kein Problem, auch diese Geräte direkt in das Smart Home einzubinden. In Amerika kann einfach per Sprache schon direkt der Fernseher gesteuert werden, das Telefon usw. Bei uns in Deutschland ist das noch etwas kompliziertes, da hier der Datenschutz immer wieder Probleme bereitet. Anrufen über Sprachsteuerung ist in kleinem Umfang aber schon möglich. Der Fernseher lässt sich auch über das Smart Home steuern, teilweise ist der Hardware- und Software-Aufbau dafür aber ein wenig kompliziert. In der Zukunft soll das wesentlich einfacher sein. Für Heimwerker dürfte die Herausforderung aber Spaß machen und noch lässt sich Neues mit Altem einfach verbinden.

Systeme der Zukunft

Eine ganz wichtige Frage beim Smart Home bleibt aber, welche Systeme und Standards sich durchsetzen werden. Wir erleben vor allem zwei starke Spieler im Markt. Google und Amazon. Apple hingegen liegt ein wenig abgeschlagen hinten. Es bleibt bislang unklar, welches System sich in der Zukunft wirklich durchsetzen kann und welcher Standard gelten wird. Wer aber heute schon sein Smart Home haben möchte, kann das Problemlos planen.

Dabei sollte genau überlegt werden, wie weit das System reichen sollte. Wer auf Sprachsteuerung setzt, kann die meisten Geräte dabei im Haus auch per App steuern, so das auch eine Steuerung von weit entfernt möglich ist.

Smart Home – Die Nachteile

Die Smart Home Technik wächst unaufhaltsam. Sie ist die Zukunft. Als sicher gilt sie aber noch nicht. Bislang ist unbekannt, wie leicht Smart Home Geräte gehackt werden können. Ebenso besteht auch die Gefahr, dass Hersteller auf so verarbeitete Informationen zurückgreifen. Bei der Sprachsteuerung von Amazon –Alexa- werden sämtliche Sprachbefehle zum Beispiel in der zugehörigen Cloud gespeichert und können bei Bedarf gelöscht werden.

Smart Home Kosten über einen Kredit

Wer ein ganzes Haus damit ausstatten möchte, muss schon einiges dafür investieren. Es bleibt natürlich die Frage, ob es bereits jetzt schon Sinn macht, oder man nicht lieber noch 10 Jahre wartet. Allerdings gibt es verschiedene Förderkredite, in denen auch Smart Home Technik mitfinanziert werden kann. So zum Beispiel in den KfW Programmen 455 oder 159, dabei geht es um das altersgerechte Umbauen. Die Fördermaßnahmen beziehen sich auf Sanierungen mit dem Ziel Barrieren im Haus zu reduzieren. Smart Home gehört dazu. Vor allem Heimwerker können so beides gut miteinander verbinden.

Fazit zu der neuen Bequemlichkeit

Smart Home braucht eigentlich niemand. Für Heimwerker ist es aber dennoch faszinierend. Aber die Technik ist spannend und macht das Leben in den eigenen 4-Wänden durchweg bequemer. Den Sicherheitsaspekt sollte aber niemand aus den Augen lassen. Bis heute gibt es vermutlich bei fast allen Herstellern zahlreiche Sicherheitslücken, die erst im Laufe der Zeit entdeckt werden. Das jemand Zugriff nimmt oder mithört, ist also nicht immer auszuschließen.