Hochwassergefahr in Deutschland

Das Klima verändert sich und damit auch unsere Umwelt. Viele Gebiete und Städte werden künftig öfters von Hochwasser heimgesucht oder gelten plötzlich durch die Veränderung als gefährdet. Die Eigentümer hatten bisher kaum Möglichkeiten zum Handeln. Die Preise der Immobilien fielen auf ein Ramschniveau. Verkaufen war unmöglich, da viele auch noch Kredite abzahlen mussten.

Gleichzeitig zogen sich die Versicherungen zurück. Das Unglück nahte. Die Bundesregierung versprach finanzielle Hilfen, sagte sogar zu, dass der Deichbau künftig einfacher sein wird und nicht mehr durch Interessengruppen blockiert werden kann.

Passiert ist bis heute nichts. Einige Städte waren 2013 vom Hochwasser überrascht worden. Der Deich irreparabel beschädigt. Doch in vielen Städten konnte immer noch (6 Jahre danach) kein Deich gebaut werden. Immer wieder gab es jemanden, der Einspruch erhob. Die Regierung hat ihr Versprechen nicht erfüllt.

Eigentümer können sich nicht auf Staat verlassen

Wer in einem gefährdeten Gebiet wohnt, ist auf sich gestellt. Diese bittere Konsequenz haben viele teuer lernen müssen. In Brockwitz will man deshalb erstmals andere Wege gehen. In dem kleinen Dorf in Sachsen sollen die Häuser einfach hochgesetzt werden, damit diese nicht mehr absaufen. Von außen wird danach einfache eine neue Zugangstreppe angesetzt. Zum Beispiel als verzinktes Modell wie bei treppen-vision.de.

Damit lässt sich zwar das Hochwasser nicht verhindern. Aber die finanziellen Schäden bleiben übersichtlich.

Häuser höhersetzen

In dem kleinen Dorf sollen bis zu 40 Häuser höhergesetzt werden. Das allerdings kostet. Da ist das Problem. Geld hat dort kaum jemand. Die Immobilienpreise sind dort ebenfalls als Ramsch zu bezeichnen. Bis zu 150.000 Euro soll so eine Anhebung kosten. Für diesen Preis könnte man dort schon 2 Häuser kaufen.

Ob das wirklich Sinn macht? Finanziell kaum. Aus diesem Aspekt wäre es sinnvoller, aus dem Ort zu ziehen. Nur wer dort unbedingt bleiben will, wird diese doch recht teure Version überlegen. Für so ein kleines Dorf macht es also kaum Sinn. Für eine teure Immobilie in einer hochpreisigen Gegend hingegen schon.

Bei der Höherlegung würde in den Kellern Pfähle durch die Bodenplatte gebohrt werden. Diese würden dann an der Unterseite verschraubt und die Bodenplatte hydraulisch nach oben gezogen werden.

Höherlegung einen Versuch wert

Die Frage ist nur, warum macht man so etwas in einem kleinen Dorf, in dem die immobilienpreise im Keller sind?

Für das kleine Dorf, das so romantisch am Wasser liegt, hat der Bund bis zu 300.000 Euro locker gemacht. Es gibt einige Eigentümer, die Interesse zeigen. Die Skepsis ist allerdings noch groß, genauso wie der Preis für die Anhebung. Viele sagen sich: Für 150.000 Euro kann ich doch besser neu bauen!