Heizöltanks austauschen

Als bewährtet und gern genutzter Energieträger gilt Heizöl. Gelagert wird dieses in speziellen Tanks. Heizöltanks müssen grundsätzlich hohen Sicherheitsstandards entsprechen, da Öl ein wassergefährdender Stoff ist. Wer einen Heizöltank einsetzt, muss dabei die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes und die entsprechenden Anlageverordnungen beachten. Eine Prüfpflicht durch einen Sachverständigen kann erforderlich werden. Ältere Heizöltanks sollten zudem nach einer gewissen Zeit erneuert werden. Wer seinen Heizöltank austauschen möchte, steht dabei oft vor der Frage, ob der neue unter- oder oberirdisch installiert werden soll. Bei einer unterirdischen Lagerung werden die Heizöltanks ganz oder teilweise in die Erde gelassen. Diese Variante eignet sich besonders dann, wenn die Kellerräume im Haus zu klein sind oder bereits anderweitig verwendet werden. Allerdings sind die Auflagen und Prüfpflichten für unterirdische Heizöltanks deutlich höher. Oberirdische Tanks werden zumeist im Keller untergebracht. Die sachgerechte und sichere Installation steht dabei im Vordergrund. Der Anlagenbetreiber eines Heizöltanks haftet grundsätzlich immer. Mittlerweile wurden zudem die gesetzlichen Vorschriften für den Betrieb weiter verschärft. Vor der Inbetriebnahme müssen Heizöltanks mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1.000 Liter durch einen Sachverständigen geprüft werden. Bei mehr als 5.000 Liter gelten weitere verschärfte Maßnahmen.

Moderne Heizöltanks

Im Gegensatz zu den alten Modellen sind die neuen Heizöltanks heute deutlich langlebiger und korrosionsbeständiger. Zudem werden die Tanks vor Überfüllung durch einen Grenzwertgeber geschützt. Wer dabei auf CEMO Heizöltanks setzt, erhält einen Tank aus glasverstärkten Kunststoff. Diese Heizöltanks sind zu einem formstabil und zum anderen ölgeruchsdicht. Ideale Voraussetzungen für den Austausch und insbesondere in hochwassergefährdeten Gebieten gut einzusetzen. Die CEMO Heizöltanks dürfen in Wasserschutzgebieten ohne Auffangwanne aufgestellt werden.

Wer noch Heizöltanks einsetzt, die vor 1984 hergestellt wurden, sollte hierbei von Zeit zu Zeit die Grenzwertgeber prüfen lassen. Vielfach verstopfen diese im Laufe der Zeit durch Pilzwachstum. Eine solche Beeinträchtigung ist bei modernen Heizöltanks ausgeschlossen. Sicherheitshalber sollten ältere Grenzwertgeber daher am besten vor der nächsten Befüllung einfach ausgetauscht werden. Die Kosten dafür halten sich in Grenzen. In Schnitt liegen diese mit der Montage um die 100 Euro.

Heizöltanks austauschen – Finanzielle Förderung

Wird der Heizöltank im Rahmen einer Heizungsmodernisierung ausgetauscht, kann dieser unter Umständen mit Fördermitteln finanziert werden. Grundsätzlich ist der Austausch des Tanks immer die beste Energiesparmaßnahme. Die Heizkosten lassen sich bis zu 40 Prozent senken. Die Wahl fällt dabei entweder auf einen Heizöltank aus Kunststoff oder Edelstahl. Doppelwandige Tanks ersparen die Auffangwanne.

Ein Heizöltank mit einem Fassungsvermögen von 3.000 Euro (doppelwandiger Kunststoff) kostet um die 2.000 Euro. Erfolgt der Kauf im Rahmen der Heizungsmodernisierung, kann dabei auf staatliche Zuschüsse zurückgegriffen werden. Ansprechpartner hierfür ist zum Beispiel die KfW Bank. Übrigens können dabei auch Nebenkosten wie die Entsorgung des alten Tanks und die Schornsteinerneuerung eingefasst werden. Die Demontage und fachgerechte Entsorgung des alten Heizöltanks verschlingt zum Beispiel bei einem Volumen von 10.000 Litern um die 900 – 1.200 Euro.

Bild: Cemo.de