Handwerker müssen mobil sein

Für Handwerker ist Mobilität der wichtigste Ansatz. Doch die neusten Aussagen der Bundesregierung und die Forderungen bestimmter Parteien verwirren und sorgen für Ängste. So bleibt unklar, ob der Diesel vom Handwerker auch künftig noch in der Stadt fahren darf oder ob es sogar zu einem Ende kommen wird.

Gerade die kleinen und mittleren Betriebe sind davon besonders stark betroffen. Für sie hängt vieles davon ab. Manche Handwerksbetriebe müssen bei der Anschaffung eines Transporters genau rechnen. Doch die Unsicherheit, ob es nächstes Jahr zu Fahrverboten in weiteren Städten kommen wird, bleibt. Die Politik wirkt hier weder beruhigend noch planbar für die Betriebe.

Teure Fahrzeuge für Handwerker

Wenn sich handwerkliche Betriebe ein Fahrzeug zulegen, sind die Kosten immer höher als bei Privatpersonen. Denn das reine Fahrzeug kann so nicht genutzt werden. Vielfach müssen individuelle Änderungen erfolgen. Dazu gehört zum Beispiel die Vorrichtung im Laderaum.

So gibt es mittlerweile individuelle Fahrzeugeinrichtungen von Work System. Der Handwerker bekommt hier für einen überschaubaren Rahmen eine maßgeschneiderte Ausrüstung. Schließlich sind der Bedarf und die Anforderung von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Gleichzeitig muss dabei auch der Unfallschutz gewahrt sein.

Des Weiteren drücken die Versicherungskosten, die bei einer gewerblichen Nutzung oft ein Vielfaches höher liegen. Für Handwerker ist damit die künftige Planung als sehr schwierig zu bezeichnen. Diesel-Autos stehen im Fokus. Durch die Geschehnisse in den letzten Monaten ist aber kaum planbar, wie sich die Regierung zu der weiteren Nutzung verhalten wird. Blicken wir auf Frankreich, wurde dort bereits festgelegt, dass ab 2030 nur noch E-Autos zugelassen würden. Eine sehr fragwürdige Maßnahme, da E-Autos vermutlich nicht die Zukunft sein werden.

E-Autos keine Alternative

E-Autos sind bislang keine Alternative. Weder für Handwerker, noch für andere Nutzer. Bislang ist völlig unklar, wie die automobile Zukunft aussehen wird. Klar ist aber jetzt schon, dass ein E-Auto nur eine Zwischenstation sein wird. Seltene Erden, die für die Produktion benötigt werden, sind in keiner ausreichenden Menge vorhanden, um eine weltweite Umstellung zu ermöglich. Zudem sind die Kosten bisher für ein E-Auto zu teuer. Die Ladung der Batterie dauert ebenfalls zu lang. Es bleibt damit also weiter unklar, welche Technologie die Autobranche in 10 Jahren bestimmen wird.

Handwerker bleiben im Unklaren

Für die Betriebe wird es weiterhin keine planbaren Aussagen geben. Praktisch jederzeit könnte es zu einer Änderung kommen. Maßgebend ist auch, wieviel Spielraum die neue Regierung den Grünen lassen wird. Die meisten Handwerker befürchten hierbei bereits das schlimmste.

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