Hallen -Energetische Sanierung

Mit einem Blick auf die Industriehallen in Deutschland lassen sich zahlreiche Objekte als (dringend) sanierungsbedürftig erkennen. Neben einer energetischen Sanierung beeinträchtigen undichte Dächer, Schimmelpilzbefall und alte Sanitäranlagen. Das führt nicht nur zu einer Demotivation bei den Mitarbeitern, sondern zugleich zu einem hohen Energieverlust. Mit steigenden Energiekosten maximieren sich auch die Betriebs- und Unterhaltskosten. Aber auch nicht genutzte, ältere Betriebshallen können zunehmend für Unternehmen von Interesse sein. Immerhin ist der Aufwand für eine energetische Sanierung vielfach günstiger als ein Neubau. Zudem bietet sich mit der Sanierung der Hallen auch weiteres Potenzial. So kann die Innenaufteilung kann nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen erfolgen. Auch die Außenfassade lässt sich repräsentativ sanieren. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig. So können bei alten Hallen neben dem Lager Büroeinbauten geplant werden. Das lohnt sich besonders für handwerkliche Betriebe. Eine gute Möglichkeit, die viel Raum für Neues schafft und zugleich Planung für Morgen enthält. Neben der bedarfsgerechten Gestaltung können bei der Sanierung auch weitere Punkte geplant werden. Um den Heizenergiebedarf zu verringern, ist eine energetische Hallensanierung ebenfalls eine Überlegung wert.

Energetische Sanierung

Bei der energetischen Hallensanierung geht es um die Vermischung komplexer Punkt. Zu einem soll ein Schutz vor Sonne und Licht erzeugt werden und zum anderen die Minimierung beim Kälte- und Wärmewechsel. Dabei sollen die Qualitätsverluste aus der Mischung von Feuchtigkeit und Temperatur möglichst gering sein. Die energetische Hallensanierung wirkt sich so praktisch bei allen Lagerflächen positiv aus. Angefangen bei der Isolierung der Außendächer bis hin zu den Zwischen- und Außenwänden. Eine Vollflächendämmung durch eine Fugen-Sprühdämmung kann fast vollkommen die Klimaschwankungen und Energieverluste reduzieren. Bei der Technik wird jeder Winkel und jede Ecke problemlos erreicht. Gleichzeitig werden damit Kältebrücken und Kondenswasserbildungen vermieden.

Eine effektive energetische Sanierung ist stets mit einer geschlossenen Gebäudehülle zu erreichen. So bietet zum Beispiel die GERBA Industrie- und Hallenbau GmbH dafür die Ertüchtigung der thermischen Hülle an. Aber auch mittels einer speziellen Sprühtechnik können ebenso die häufigen Probleme in alten Hallen gelöst werden. Steckverbindungen und die Montage kleinerer Bauteile sorgen in der Regel für Fugen und Lücken in den Hallen. Diese Probleme lassen sich mit der Sprühtechnik in nur kurzer Zeit beheben.

Vorteile der Hallensanierung

Mit Blick auf den Kontostand und die laufenden Betriebs- und Unterhaltskosten lassen sich schnell die Vorteile aufzeigen. Lücken und Fugen führen zu einem Wärmeverlust, der sich jährlich auf der Energierechnung auswirkt.

In den letzten 3 Jahren stiegen die Kosten für Energie massiv an. Eine energetische Sanierung ist dann der richtige Schritt, um die ausufernden Kosten aufzufangen und den Unterhalt weiterhin finanzierbar zu gestalten.

Die größten Verluste in Hallen:

  • Lüftungsheizung
  • Dach
  • Außenwände
  • Fenster
  • Hallenboden
  • Warmwasserbereitung

Kostenvergleich

Bei älteren Hallen ist der Aufwand für die energetische Sanierung in der Regel sehr aufwendig. Gegenüber einem Neubau in fast allen Fällen aber immer noch günstiger und vor allem schneller realisierbar. So verschlingt die energetische Sanierung einer Halle zwischen 300 bis 400 Eur/m². Die Bauzeit ist dabei flexibel gestaltbar und meistens in nur wenigen Monaten ausgeführt. Ein neuer Hallenbau verschlingt jedoch in der Regel Kosten von 800 – 1.200 Euro/m². Bei einer mittelgroßen Halle und einer umfassenden energetischen Sanierung kann so der Energiebedarf um 40 bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Subventionen und Förderprogramme
Die Kosten, sind dabei aber nicht nur vom Eigentümer zu tragen. Bund und Länder beteiligen sich vielfach bei der energetischen Sanierung mit den unterschiedlichsten Subventionen.

Förderprogramme bieten an: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW ), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auch einzelne Energieversorgungsunternehmen haben teilweise umfangreiche Förderprogramme, die genutzt werden können. Bekannt in diesem Bereich sind besonders swb AG, die EWE AG und auch kommunale Anbieter.

Weitere Möglichkeiten lassen sich in den Förderbanken der einzelnen Bundesländer finden. Wer dabei die einzelnen Förderprogramme bewusst nutzt, kann bei der energetischen Sanierung zwischen 30 bis zu 55 Prozent einsparen. Die Eigenleistung würde im besten Fall nur noch 45 betragen (ohne weitere steuerliche Vorteile).

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