Hagelschutz Haus Teil 2

In unserem vorherigen Ratgeber für den Hagelschutz ums Auto haben wir einige effektive Methoden beschrieben, um einen Hagelschutz zu vermeiden. Nun blicken wir erneut auf unser Heim. Im Gegensatz zum Auto, können wird das Haus oder die Wohnung für den Hagelschutz nicht verschieben oder woanders hinstellen. Dennoch lassen sich im Handel sinnvolle Möglichkeiten finden, um einen Hagelschutz fürs Haus zu bieten. Einige Methoden sind bereits preisgünstig umzusetzen. Andere hingegen schlagen ein kleines Loch in die Geldbörse. Dennoch sollte man bei einem effektiven Hagelschutz keinesfalls kurzfristig denken. Das Wetter verändert sich. Warum, darüber gibt es viele Spekulationen. Der Hagelschutz wird also selbst in Gebieten wichtig, in denen man bislang von Hagel nur wenig sprach.

Hagelschutz Haus und die Möglichkeiten

Ein sinnvolles und probates Mittel, um Schäden an den Fensterflächen zu vermeiden, sind ganz klar Rollladen und Außen-Jalousien aus Aluminium. Diese erfüllen zu gleich noch eine weitere Funktion. Im Sommer halten sie einen Großteil der Hitze ab und die Räume bleiben kühl und frisch. Als Hagelschutz sind sie jedoch hervorragend. Können Hagelkörner oder heute besser gesagt Hagelbälle dadurch mit solcher Kraft aufschlagen, dass Fensterscheiben kein Halt bieten. Die Rollläden halten die Bälle jedoch auf und fungieren so als Hagelschutz. Sicherlich kann es dabei zu beulen kommen. Doch das ist mit Sicherheit besser, als wenn die Fensterscheiben durchschlagen werden.

Damit lassen sich aber meistens nur die Fenster im unteren Bereich vor einem Hagelschaden bewahren.

Nicht jedoch in den oberen Bereichen, besonders Dachfenster sind gefährdet. Hier bietet sich an, Luftpolsterfolie und Pappe über die Dachschrägfenster von außen zu ziehen und nach innen hin zu verklemmen. Wichtig ist vor allem, dass die Luftpolsterfolie dick ausfällt und festsitzt.- Also nicht durch den Wind so leicht aufgewirbelt wird. Luftpolsterfolie erhalten Sie direkt im Büroversand oder Baumarkt. Dort sind größere Rollen vorhanden, die einfach im Keller gelagert werden können. Vorbeugend können dann als Hagelschutz bereits fertige Stücke ausgeschnitten werden, die dann einfach nur noch bei Bedarf über die Fenster gespannt werden. Zwischen Fenster und Folie kann man zum Beispiel als weiteren Schutz auch eine Pappe legen. Dieser Hagelschutz hat sich oft bereits als wirksam erwiesen und vor allem preisgünstig. Aber wie bei jedem Schutz gibt es natürlich keine 100-prozentige Garantie, das nicht doch ein Hagelschaden entsteht.

Weiterer Hagelschutz Dachfenster

Mit Blick auf die Fenster im Dach oder in einer Dachwohnung gibt es aber auch andere, sehr professionelle Lösungen, um einen Hagelschaden zu vermeiden. Diese sind in der Regel teurer, erhöhen aber damit auch langzeitig den Hagelschutz und den Wert des Hauses/der Wohnung.

Eine Möglichkeit besteht zunächst als Ansatz bei der Verglasung. Ein Einscheiben-Sicherheitsglas verfügt über eine starke Stabilität und kann als Hagelschutz gute Dienste leisten. Vielfach sind sie sogar härter als Dachziegeln. Wird es dennoch getroffen, verfällt es in viele kleine Teile. Die Innenscheibe bleibt davon jedoch zunächst unberührt.

Zusätzlich lässt sich im Handel speziell für Dachfenster ein aufsetzbarer Hagelschutz aus einem Alu Rahmen vorfinden. Gleichzeitig werden damit die Sonnenstrahlen erheblich reduziert. Durch die Fenster lässt sich immer noch blicken. Da es sich jedoch um eine Festmontage handelt, kann es in den Räumlichkeiten oder im Dach dunkler werden.

Zusätzlich für den mobilen Einsatz als Hagelschutz beim Dachfenster kann eine Hagelschutzplane im Handel erworben werden. Diese wird einfach über das Fenster bei Bedarf gespannt und mit Gummibändern festgezurrt. Die Plane soll einen effektiven Schutz vor Hagelschäden bieten.

Im nächsten Teil wollen wir uns beim Hagelschutz einmal dem Dach widmen.

 

Foto: Alexander-Hauk.de / pixelio.de