Deckenpaneelen anbringen – So geht´s

Wer den Ausbau des Dachbodens oder Keller plant, findet dazu im Handel passende Deckenpaneelen, die auch in Eigenregie ohne großen Aufwand angebracht werden können. Die Paneele bieten eine attraktive Alternative, um unschöne Decken oder auch Leitungen, die über den Verputz verlegt wurden, zu verdecken. Dabei können gleichzeitig auch Einbauleuchten in den Deckenpaneelen versenkt werden und das Ambiente der Räumlichkeiten in neuem Glanz erstrahlen. Die kreative Gestaltung ist bei Deckenpaneelen oft in vielfältiger Weise möglich.

Optische Wirkung bewusst nutzen
Zudem lassen sich Deckenpaneelen auch für die optische Wirkung des Raumes nutzen. Heimwerker, die Paneelen in Längsrichtung eines Raumes verlegen, erzielen damit den Eindruck, dass der Raum sich optisch in die Länge streckt. Das macht vor allem bei kleineren Räumen Sinn. Es geht aber auch anderes herum. Wer sich für eine Querverlegung entscheidet, kann zu große Räume optisch einfach verkleinern. Insbesondere bei sehr ungleichen Proportionen in der Wohnung sind Deckenpaneelen praktische Helfer.

Deckenpaneelen – Der Beginn

Bild: Rainer Sturm/Pixelio.de

Vor dem Start, sollten Sie sich als Heimwerker darüber bewusst werden, welches Material verwendet werden soll. Wer vor allem die Räumlichkeiten höherwertiger erscheinen lassen möchte, kann hierzu einfach auf massiven Deckenpaneelen wie Tanne oder Fichte setzen. Aber auch preisgünstige Alternativen zaubern ein charmantes Ambiente. Für wenig Geld sind bereits Deckenpaneelen, die optisch Holz nachempfunden wurden, im Handel erhältlich. Diese eignen sich insbesondere auch für feuchte Räume wie Küche und Bad. Je nach Umfang der Verlegung sind ebenfalls sehr unterschiedliche Abschlussleisten im Handel zu finden, mit denen ein fließender Übergang zwischen Decke und Wand geschaffen werden kann.

Bei Betondecken sollte zusätzlich die Lattung mit Durchsteckdübeln erfolgen. Holz- Deckenpaneelen sollten zudem vor Verwendung 24 – 48 Stunden bei Raumtemperatur aklimatisieren.

Schnelle Montage

Ist die Auswahl erst einmal erfolgt, lassen sich Deckenpaneelen relativ leicht und in einem übersichtlichen Zeitrahmen anbringen. Etwas beschwerlich hingegen ist das über Kopf arbeiten. Aus diesem Grund sollten die Arbeiten mit 2 Personen ausgeführt werden, die sich im Rhythmus entsprechend abwechseln können. Alternativ gibt es aber auch ein Schnell-Montage-System. Dabei müssen die Deckenpaneelen nur eingeschoben und mit einem Handgriff eingeklickt werden.

Wer die Decke abhängen möchte und bei den Deckenpaneelen nichts Passendes findet, kann aber auch zu anderen Alternativen greifen. So werden Gipskartonplatten (Rigips) immer beliebter. Schraubenlöcher und vorhandene Fugen können später einfach mit Fugenspachtel beigeputzt werden.

Deckenpaneelen – Was kostet es

Wer sich ein stilvolles Wohnen wünscht, wird irgendwann immer den Weg zu den Deckenpaneelen finden. Die Materialauswahl ist groß und sehr unterschiedlich. Mit den Deckenpaneelen lassen sich zudem besondere Highlights und Akzente setzen. Insbesondere durch Lichteffekte lässt sich vieles zu einem ganzheitlichen Wohnraumkonzept fügen. Der Fantasie kann dabei freien Lauf gelassen werden.

Nachgebildete Kiefer Deckenpaneelen beginnen im Handel bereits ab 4,00 Euro pro Quadratmeter. Je nach Ausführung und Qualität reichen die Preise für Holznachbildungen bis zu 35,00 Euro pro Quadratmeter und mehr. Gute Echtholz Ausführungen beginnen manchmal günstig bei 18,00 Euro und reichen bis weit über 100 Euro pro Quadratmeter. Im Schnitt liegen diese bei 45,00 Euro.