Heimwerker wissen, dass der Balkonuntergrund das wichtigste Element beim Balkon ist. Hiervon hängen die Stabilität und die Langlebigkeit des Balkons ab. Daher wollen wir einmal für Heimwerker einen Blick darauf werden, was beim Balkonuntergrund wirklich wichtig ist und wie er eigentlich beschaffen sein sollte. Grundsätzlich sollten Heim- und Handwerker dabei immer die unterschiedlichen Konstruktionstechniken unterscheiden. Letztlich hängt davon der Balkonuntergrund maßgeblich ab.
Beispiele
Loggia
Auskragender Balkon
Vorsatz- bzw. Anbaubalkon
Balkonuntergrund – Loggia
Geht es um die Loggia, handelt es sich dabei um einen Balkon innerhalb eines Gebäudegrundrisses. Vielfach ist damit der Balkonuntergrund identisch mit dem in den Zwischendecken. Allerdings ist das Material auch abhängig vom dem Alter der Immobilie. Besonders beliebt war die Loggia im 19. und 20. Jahrhundert. Häufig bestand der Balkonuntergrund dann aus Holz. Später kam dann in den 1970er Jahren die Loggia wieder in den Trend. Allerdings war sie dabei größer und zog sich auf eine Länge bis zu 2/3 des Hauses. Als Balkonuntergrund wurde die Betondecke der jeweiligen Etage genutzt.
Balkonuntergrund Anbaubalkon bzw. Vorsatzbalkon
Diese sind meistens nicht direkt mit dem Gebäude verbunden. Der Balkon wird dabei fast immer nur an der Fassade befestigt. Nur bei einem Anbaubalkon erfolgt eine weitere massivere Verankerung in der eigentlichen Fassade. Der Balkonuntergrund kann vielfältig sein. Häufig werden Metall, Holz oder andere Holzverbundstoffe genutzt.
Der Auskragende Balkon
Viele Heimwerker und Handwerker lieben den auskragenden Balkon, der auch gerne als Kragplatte bezeichnet wird. Diese hat in der Regel einen mehrschichtigen Ausbau. Der Ausbau ist bis zu eigentlichen Gefälleschicht identisch, bei der weiteren Ausführung kommt es allerdings oft zu unterschieden. Der Balkonuntergrund besteht meistens aus Beton und Trenneinlagen bzw. Estrich mit Gefälle. Aber auch Fliesenbelag und lose Platten werden dafür gerne genutzt.
Heimwerker nutzen Estrich
Der Balkonestrich empfiehlt sich vor allem durch seine schützenswerte Schutzschicht. Durch diese Schicht kann der weitere Balkonuntergrund keine Feuchtigkeit aufnehmen. Der Estrich kann aber auch thermische Einflüsse ausgleichen, dient aber auch dazu, um den Estrich vom Beton zu entkoppeln.