Holzboden versiegeln – eine kurze Anleitung

Heimwerker können in der Regel einen Holzboden leicht versiegeln. Allerdings sollte der Aufwand dabei nicht außer Acht gelassen werden. Zuvor sollte die Frage gestellt werden, ob es nicht sinnvoller ist einen Fachbetrieb zu beauftragen. Zu einem muss beim Holzboden sehr ordentlich gearbeitet werden und zum anderen vergeht viel Zeit. Ein Fachbetrieb, der hingegen tagtäglich diesen Arbeiten nachgeht, wird in nur kurzer Zeit den Holzboden versiegeln können. Als Versiegelungsmittel nutzen Heimwerker häufig einen speziellen Wasserlack. Ein Grund- und ein Schlussanstrich sind meistens ausreichend. Zwischen den Anstrichen muss der Holzboden noch einmal geschliffen werden. Dafür eignet sich in der Regel ein Handschwingschleifer mit einer Körnung von 120 bis 150. Das Gerät kann vielfach auch im Baumarkt angemietet werden.

Holzboden – Vor dem Versiegeln

Vor der Versiegelung muss der Holzboden häufig abgeschliffen werden. Auch das gehört zu der Schönheitskur. Die Arbeitsschritte sind damit klar:

  • Holzboden abschleifen
  • Danach die Neuversieglung

Eine Walzenschleifmaschine dient zum Abschleifen. Auch diese Maschine können Sie heute meistens direkt im Baumarkt entleihen. Wichtig ist hierbei: Die Maschine muss mehrere Schleifarten auf dem Holzboden ausführen können. Vom Grob- bis zum Feinschliff. Beachten Sie aber bitte, dass selbst für Heimwerker ein wenig Geschick beim Umgang mit der Maschine erforderlich ist. Laien sollten diese keinesfalls unterschätzen. Der Grundsatz, um den Holzboden abzuschleifen ist immer gleich. Die Maschine muss sich ständig in Bewegung befinden. Die Änderung der Richtung darf nie plötzlich erfolgen und das Tempo sollte immer gleich sein. Teilweise können bis zu 4 Schleifvorgänge mit unterschiedlichen Körnungen notwendig werden. Sie sollten daher den Aufwand auch als Heimwerker nicht unterschätzen. Um die richtige Körnung zu finden, sind der Zustand und das Alter des Holzbodens entscheidend. In der Regel beginnen Heimwerker mit einer geringen Körnung (ab 24) und arbeiten sich bis zum letzten Schleifvorgang höher vor. Stellen, die Sie mit der großen Maschine auf dem Holzboden nicht erreichen können, sollten mit einer kleinen Eckschleifmaschine behandelt werden. Nach dem der Holzboden nun ordentlich abgeschliffen wurde, kann die eingangs erwähnte Versiegelung erfolgen.

Petra Bork / pixelio.de