Holzzaun einfach selber bauen

Heimwerker greifen für die Grundstücksabgrenzung gerne auf einen Holzzaun zurück. Auch wenn der Zaun aus Holz zu der günstigsten Art für die Abgrenzung zählt, wird das Budget je nach erforderlicher Länge dennoch deutlich beansprucht. Dabei können Heimwerker einen Holzzaun einfach selber bauen. Handwerkliches Geschick sollte aber unbedingt vorhanden sein, damit am Ende alles perfekt passt. Ganz wichtig ist beim Holzzaun natürlich die richtige Holzart. Immerhin muss der Zaun aus Holz Wind und Wetter über viele Jahre unbeeindruckt überstehen. Das funktioniert nur, wenn die richtige Holzart gekauft wird.

Holzzaun – Welches Holz

Für den Holzzaun muss es natürlich das richtige Holz sein, damit dieser die nächsten Jahre gut übersteht. Hier ist vor allem besonders widerstandsfähiges Holz sehr zu empfehlen. Heimwerker und auch Handwerker empfehlen für den Holzzaun Arten wie Eiche, Kiefer bzw. Robinie. Kiefer ist die günstigste Möglichkeit für den Holzzaun und genauso wie die anderen Holzarten sehr robust gegenüber Schädlingen. Abhängig ist die Holzart natürlich auch von dem Einsatzzweck. So kann ein Holzzaun als Rahmen-, Jäger-, Sichtschutz oder zum Beispiel Rancher Zaun verwendet werden.

Die Materialliste

Bei der Materialliste entscheidet die Bauart über die Holzmenge. Wie lang soll der Zaun sein und wie hoch sind hierbei Ansatzpunkte. Danach entscheidet sich die Menge der Zaunelemente und der Pfosten als auch der Pfostenhauben. Nicht zu vergessen beim Holzzaun: Pfostenträger, Zaunhalter, Schrauben und Einschlagbodenhülsen. In der Regel bekommen Sie alle Materialien direkt im Baumarkt oder im Internetshop. Die Längen können bereits fertig geliefert werden.

Für das Werkzeug benötigen Heimwerker neben Hammer, Gabelschlüssel, Wasserwaage einen Spaten, Pfostenhauer und weiteres Einschlagwerkzeug.

Der Bau

Wird der Holzzaun einbetoniert, müssen zunächst Löcher gebohrt werden. Diese sollten ¼ der Pfostenlänge betragen. Die Löcher sollte dann zunächst mit Kieselsteinen aufgefüllt werden. Die ersten Pfosten können nun in die Löcher gestellt werden. Damit diese nicht umkippen, kommen Holzlatten zur Abstützung zum Einsatz. Der Rest wird nun mit Beton aufgefüllt. Dabei sollten Heimwerker die Masse richtig fest stampfen.

Wird auf das direkte Einbetonieren beim Holzzaun verzichtet, können auch Pfostenstützen gesetzt werden. Diese werden mit einem Vorschlaghammer in die Erde eingebracht. Nun können Heimwerker mit der Befestigung der Zaunelemente beginnen. Am Ende sollte immer ein regelmäßiger Anstrich erfolgen, damit der Holzzaun widerstandsfähig bleibt.

Bildquellenangabe: Gila Hanssen / pixelio.de